»Heimat ist kein Ort, sondern eine Utopie, eine ungestillte Sehnsucht.«
Sie waren Freunde. Mit Ende dreißig kehren sie in ihre Heimatstadt zurück und stellen fest, dass sich alles verändert hat. Nicht nur sie selbst. Ein Roman über Herkunft und Verlust, alte Rivalitäten und neue Träume.
Simons Atelier für Geigenbau ist pleite gegangen, seine Freundin hat ihn verlassen. Widerwillig landet er da, wohin er nie zurück wollte: in seiner Heimatstadt in Mecklenburg, in dem alten Bungalow am See, den er von seiner Tante geerbt hat. Eigentlich will Simon das Haus nur zu Geld machen. Doch dann begegnet er seinen Freunden von früher wieder: Merle, die ihr eigenes Restaurant eröffnet. Benno, der sich ein Kind wünscht. Helena, die es in die Politik zieht.
Björn Stephan erzählt mit sprachlicher Kraft und erzählerischer Leichtigkeit von sieben Freunden, den Dagebliebenen und den Zurückgekehrten. Eine einfühlsame wie kluge und hochaktuelle Geschichte über die Frage, wie man wieder zueinander finden kann.