Selbstregulierung des Herzens
Roman
- Verlag: Galiani-Berlin
- Erscheinungstermin: 12.02.2026
- Lieferstatus: Lieferzeit 1-2 Tage
- ISBN: 978-3-86971-335-9
- 304 Seiten
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Mädler stellt in ihrem Roman die Frage, wann kippt ein System und wie viel Einfluss haben die Menschen darauf. Es ist eine bewegende Erzählung über Lebensgeschichten in der DDR, jede von ihnen ein kleiner Störfaktor in der Staatsmaschine. ... Und sie fragt: Wie verändern Maschinen unser Leben? ... damit ist der Roman auch ein Kommentar auf unsere Gegenwart.
rbb Kultur, 07. Februar 2026 -
In einer unaufgeregten und unglaublich fein gearbeiteten Sprache verbindet Peggy Mädler Wirtschafts- und Mentalitätsgeschichte. Ihr Roman ist äußerst spannend zu lesen, weil sie theoretische Fragen stets in praktische Arbeit zu übersetzen weiß – und den Alltag eines Programmierers genauso anschaulich beschreibt wie den einer Krankenschwester.
MDR Kultur, 12. Februar 2026 -
Für mich ein sehr bewegendes Abbild dieser eingemauerten, abgeschlossenen Gesellschaft der DDR.
Nils Beintker, BR, 21. Februar 2026 -
Peggy Mädlers Buch ist ein DDR-Roman in Farbe, ein Gesellschaftsbild mit Widersprüchen, ein Reigen von Porträts mit Herz und Tränen.
Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 27. Februar 2026 -
Das Faszinierende, tief Beeindruckende an diesem Roman ist, wie ihm gelingt, die utopisch abstrakte Regelidee mit detaillierten Realien der Lebenswelt und in Figuren zusammenzubringen, die einem bald vor Augen stehen wie gute Bekannte.
Kulturnews, 01. März 2026 -
Peggy Mädler beschreibt in ihrem leisen, aber lange nachwirkender Roman unterschiedliche DDR-Bürger. Ihre Stimmungslagen erklären das Scheitern dieses Staates von innen her.
Helmut Böttiger, DLF Kultur Lesart, 06. März 2026 -
"Selbstregulierung des Herzens" erzählt die Mentalitätsgeschichte einer Desillusionierung und von Familiengründungen, Beziehungsproblemen, Alltagsdingen, die einfach weiterlaufen, weil der Rückzug ins Private nun mal die Eigenart des Menschenlebens ist. Eine Blaupause dafür, wie Menschen auf Systeme und Umbrüche reagieren.
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 07. März 2026 -
Ihr präzise recherchierter Text erlangt oftmals beinahe dokumentarischen Charakter, fordert uns aber auch unseren Gegenwartssystemen gegenüber einen genaueren Blick ab.
Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost, 03. März 2026 -
Was für ein Spagat! So mitreißend eingängig ist die Handlung, dass einem der Gedankenreichtum dahinter nicht sofort ins Auge fällt. Aber Peggy Mädlers Roman ist aus Nachdenklichkeit geboren.
Irmtraud Gutschke, Der Freitag, 12. März 2026 -
Marit Blossey, tipBerlin, 06. März 2026 -
Die "Selbstregulierung der Herzen“ bezeugt den Knacks, den das Leben auf politisch und historisch unwegsamem Gelände den Menschen zugefügt hat. Die Kälte, die so oft der wiedervereinigten deutschen Gesellschaft vorgeworfen wird, sie hatte längst Einzug gehalten in den sich verlierenden Lebensläufen, weil die Wärme eines „mit Freunden gefüllten Hauses“ nur noch in der Erinnerung aufrufbar ist und Orte, die nicht wirklich bewohnt werden, Zerstörungslust wecken.
Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung, 13. März 2026 -
Die fiktiven Lebensgeschichtenerzählen davon, aus welchen Gründen die Menschen zu denen werden, alsdie sie ihre Familien und ihr Umfeldbeeinflussen. Sie zeigen, warum dieKunst des Lebens in der DDR bisheute jene Gegenwart beeinflusst,die sich im Osten vom Rest des Landes unterscheidet. Die Fehler im System variieren, eine Konstante bleibt:Sehnsucht nach einem guten Ort.
Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 17. März 2026