Ich bin für gar nichts, ich bin nur dafür, dass man keinen Unsinn redet. Ferdinando Galiani

Wir müssen dann fort sein

So viel Spannung ist selten in der deutschen Literatur: Ein Buch über politische Verfolgung, die Macht der Liebe und die Rolle der Vergebung als Weg der Erlösung.

Das Buch ist ein Rausch, ein Trip, der im Inneren laut scheppert. Ich fühle mich tief erkannt als Mensch. Ich folge dem Geschehen, getrieben von einer Spannung, ähnlich dem ›who done it‹ im Krimi, nur dass es hier ein ›who done what‹ ist. Charly Hübner
Trotz der Thrillerqualität, die Brauns zweigeteilter Roman vor allem in der zweiten Hälfte hat, lässt er seinem Protagonisten immer auch Momente der Selbstreflexion, der Erinnerung. (...) Nichts hier ist vordergründig; geschickt breitet der Autor über Teile der Geschichte einen Schatten, der nie ganz gelüftet wird.  Märkische Oderzeitung

Macht
Roman

Noch nie war Liebe so finster und Weltuntergang so unterhaltsam.

Frauen haben die Regierung an sich gerissen, Pillen geben ewige Jugend, religiöse Endzeitsekten schießen wie Pilze aus dem Boden und ein genervter Mann kettet seine Frau kurzerhand im Keller an …

Fast die einzige zeitgenössische Autorin (Autoren sind mitgemeint), die ich lesen kann. Tolles Buch. Sibylle Berg
Eine spannende, beklemmende, zugleich unglaublich komische Dystopie, in der sich die großen Probleme unserer Zeit, vom Klimawandel über Flüchtlingsströme bis zum religiösen Fanatismus, spiegeln. Der erhobene Zeigefinger, den man anfangs in Duves Erzählhaltung zu erkennen glaubt, scheint bei näherer Betrachtung doch eher ein Mittelfinger zu sein.
 Rolling Stone

, Carsten Gansel (Hrsg.)
Durchbruch bei Stalingrad

Ein Buch, zurück aus 70 Jahren Kriegsgefangenschaft: Heinrich Gerlachs großer Antikriegsroman: Direkt nach der Schlacht um Stalingrad im sowjetischen Kriegsgefangenenlager geschrieben, durch verschiedene Arbeitslager gerettet, aber letztendlich vom russischen Geheimdienst konfisziert – jetzt nach fast 70 Jahren erstmals veröffentlicht.

One of the greatest novels of the Second World War. (...) Only the re-discovery of the original could have caused a rethink of a book known as The Great Stalingrad Novel because of its authenticity. David Charter, The Times
Es ist die wahrscheinlich ungewöhnlichste Entstehungsgeschichte eines Romans, von der man je gehört hat. (...) Heinrich Gerlach hat in sowjetischer Gefangenschaft einen Roman über das Grauen und die Sinnlosigkeit von Stalingrad geschrieben, einen Anti-Kriegs-Roman. (...) Gerlach schreibt keinen Offiziersroman, sondern dokumentiert – das macht ihn so besonders – das Leben und Empfinden der Soldaten aller Ränge. Und er dokumentiert auch Kriegsverbrechen der Deutschen Wehrmacht. Hannes Heer hat anlässlich der Werhmachtsausstellung einmal bemerkt, dass “kein Roman erzähle, was in den besetzten Gebieten im Osten und Südosten am Verbrechen begangen worden” ist. Hier ist er. Jetzt können wir ihn alle lesen. Julia Encke, FAS

Kaltes Wasser
Roman

Als hätten sich Felix Krull und Zelig zusammengetan, um Berlin aufzumischen – ein grandioser Schelmenroman über einen Ostler, der der bessere Westler ist. Aber auch über jemanden, der mit erfundenen Geschichten so lange vor sich selbst davonläuft, bis nichts mehr von ihm da ist.

Das ist alles ganz wunderbar und geeignet, Muskelkater vom vielen Lachen zu erzeugen. Vielleicht kramt jeder beim Lesen in den eigenen Erinnerungsschubladen mit Schummelabenteuern aus der Schul-, Lehrlings- oder Studienzeit, die man anders doch gar nicht überstanden hätte. (...) Ein Roman, bei dem man allein im Zimmer laut lacht. NDR
Jakob Hein ist ein Phänomen. (...) Ein großartiges Schelmenstück und eine liebevolle Gegenkultursatire. Die Rheinpfalz

Der Traum vom Jahre Null
Autoren, Bestseller, Leser: Die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945

Der Kampf um Bücher und Bewusstsein – Christian Adam sondiert ein hart umstrittenes Terrain: den Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West.

An einer Mentalitätsgeschichte der besonderen Art hat sich – erfolgreich – der Literaturwissenschaftler Christian Adam versucht. Ein fälliges Buch mit deprimierenden literaturhistorischen Erkenntnissen. Weser Kurier
Christian Adam ist mit seiner Studie eine veritable Literaturgeschichte von unten gelungen; er erkundet die Mentalitätslage der Deutschen anhand ihrer populären Lesestoffe. (...) Adam ist durch seine Vorgängerstudie zum Lesen unter Hitler (2010) prädestiniert wie kein Zweiter, auf die Kontinuitäten der Bücherwelt vor und nach 1945 hinzuweisen. Neben den Stoffen zwischen den Buchdeckeln betrachtet er, und das macht seine Analyse literatursoziologisch so interessant, auch die Rahmenbedingungen der Buchproduktion. Literarische Welt

Valdivia
Die Geschichte der ersten deutschen Tiefsee-Expedition

»Das Meer ist alles!« Kapitän Nemo.

Der deutsche Griff nach dem Meer und die Eroberung der Tiefsee.

Die Tiefsee – eine lichtlose, kalte und lebensfeindliche Welt oder Ursprung ...

Rudi Palla erzählt die Geschichte der ersten deutschen Tiefsee-Expedition und ihrer Folgen spannend wie ein Krimi. Frank Schätzing
Was Humboldt an Land war, war die Valdivia-Expedition für die Erforschung der Tiefsee. Hanns Zischler

Als unser Deutsch erfunden wurde
Reise in die Lutherzeit

Mit Luther auf die Wartburg und mit Berlichingen auf Raubzug …

Der Autor des Spiegelbestsellers Als Deutschland noch nicht Deutschland war legt nach: Eine Zeitreise in Luthers
Deutschland.

Erscheint am 9. Juni 2016
Der Stinkefinger
Kleine Geschichte einer wirkungsvollen Geste

Vom Steinzeitkrieger bis zu Varoufakis – eine Geste, mit der man sich maximale Aufmerksamkeit sichert. Eine rasante, kompakte und reich illustrierte Reise in die Welt obszöner Gesten, speziell des Stinkefingers.

Amüsant und ein bisschen obszön.  Stern
Wie er oder sie die Geste ausführt, was genau dies in seiner Kultur bedeutet und wo man sie historisch einreihen kann: das zu unterscheiden ist die Aufgabe, die Krüger in unaufgeregtem und anschaulichem Stil gelingt. Falter

Ornithomania
Geschichte einer besonderen Leidenschaft

Wahre Passion kennt keine Grenzen: Das Buch für alle Vogelliebhaber und die, die einen solchen kennen.

Bernd Brunner (der bis vor Kurzem übrigens Vögel bedrohlich und ihr Geflatter ...

In Ornithomania schlummert ein Reservoir an faszinierenden Figuren, die hundert Romane füllen könnten. MDR Figaro
Auf hintergründige Art eine Philosophie über den Menschen an sich. Berliner Morgenpost