Ich bin für gar nichts, ich bin nur dafür, dass man keinen Unsinn redet. Ferdinando Galiani

Wir müssen dann fort sein

So viel Spannung ist selten in der deutschen Literatur: Ein Buch über politische Verfolgung, die Macht der Liebe und die Rolle der Vergebung als Weg der Erlösung.

Das Buch ist ein Rausch, ein Trip, der im Inneren laut scheppert. Ich fühle mich tief erkannt als Mensch. Ich folge dem Geschehen, getrieben von einer Spannung, ähnlich dem ›who done it‹ im Krimi, nur dass es hier ein ›who done what‹ ist. Charly Hübner

Macht
Roman

Noch nie war Liebe so finster und Weltuntergang so unterhaltsam.

Frauen haben die Regierung an sich gerissen, Pillen geben ewige Jugend, religiöse Endzeitsekten schießen wie Pilze aus dem Boden und ein genervter Mann kettet seine Frau kurzerhand im Keller an …

Fast die einzige zeitgenössische Autorin (Autoren sind mitgemeint), die ich lesen kann. Tolles Buch. Sibylle Berg
Duve lässt das Elend leuchten. Volker Weidermann, Der Spiegel

Carsten Gansel (Hrsg.),
Durchbruch bei Stalingrad

Ein Buch, zurück aus 70 Jahren Kriegsgefangenschaft: Heinrich Gerlachs großer Antikriegsroman: Direkt nach der Schlacht um Stalingrad im sowjetischen Kriegsgefangenenlager geschrieben, durch verschiedene Arbeitslager gerettet, aber letztendlich vom russischen Geheimdienst konfisziert – jetzt nach fast 70 Jahren erstmals veröffentlicht.

Dieses Buch ist eine Entdeckung… Wer eine Ahnung davon bekommen will, was Stalingrad war (…), muss es lesen. Lorenz Jäger, FAZ
Carsten Gansels Edition öffnet den Zugang in ein spannendes und aufschlussreiches Kapitel deutscher Kriegs- und Literaturgeschichte. Was die Gesamtwürdigung von Heinrich Gerlachs Roman uns dessen Aussagekraft als historische Quelle angeht, ist sie eher ein neuer Anfang als ein Abschluss.  Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung
Es ist die wahrscheinlich ungewöhnlichste Entstehungsgeschichte eines Romans, von der man je gehört hat. (...) Heinrich Gerlach hat in sowjetischer Gefangenschaft einen Roman über das Grauen und die Sinnlosigkeit von Stalingrad geschrieben, einen Anti-Kriegs-Roman. (...) Gerlach schreibt keinen Offiziersroman, sondern dokumentiert – das macht ihn so besonders – das Leben und Empfinden der Soldaten aller Ränge. Und er dokumentiert auch Kriegsverbrechen der Deutschen Wehrmacht. Hannes Heer hat anlässlich der Werhmachtsausstellung einmal bemerkt, dass “kein Roman erzähle, was in den besetzten Gebieten im Osten und Südosten am Verbrechen begangen worden” ist. Hier ist er. Jetzt können wir ihn alle lesen. Julia Encke, FAS
One of the greatest novels of the Second World War. (...) Only the re-discovery of the original could have caused a rethink of a book known as The Great Stalingrad Novel because of its authenticity. David Charter, The Times
Ein beeindruckender und zutiefst erschütternder Antikriegsroman. Matthias Gretzschel, Hamburger Abendblatt

Kaltes Wasser
Roman

Als hätten sich Felix Krull und Zelig zusammengetan, um Berlin aufzumischen – ein grandioser Schelmenroman über einen Ostler, der der bessere Westler ist. Aber auch über jemanden, der mit erfundenen Geschichten so lange vor sich selbst davonläuft, bis nichts mehr von ihm da ist.

Kaltes Wasser ist ein amüsanter, witziger und kluger Schelmen- und Gesellschaftsroman, mit dem der 44-jährige, in der DDR geborene Schriftsteller und Kinderpsychologe Hein die Auswüchse der kapitalistischen Wirtschaftsform am Beispiel der Aufbruchsstimmung in den boomenden 90er Jahren entlarvt. Sounds & Books
Dies ist ein Schelmenroman par excellence. (...) Locker, luftig, schlau, witzig und ernst zugleich. Jakob Hein ist ein Garant für niveauvolle Unterhaltung. (...) Ein kleines Stelldichein mit der Leichtigkeit der Fantasie. Bücherwurmloch
Das ist alles ganz wunderbar und geeignet, Muskelkater vom vielen Lachen zu erzeugen. Vielleicht kramt jeder beim Lesen in den eigenen Erinnerungsschubladen mit Schummelabenteuern aus der Schul-, Lehrlings- oder Studienzeit, die man anders doch gar nicht überstanden hätte. (...) Ein Roman, bei dem man allein im Zimmer laut lacht. NDR
Jakob Hein ist ein Phänomen. (...) Ein großartiges Schelmenstück und eine liebevolle Gegenkultursatire. Die Rheinpfalz
Jetzt wird das Buch zu einem temposcharfen, detailgesättigten Schelmenroman mit Querbezügen zu Tom Sawyer, Till Eulenspiegel und Thomas Brussig. Eiserner Vorhang auf und alle Fragen offen. Nichts gilt mehr, also gilt es zu handeln.  Sächsische Zeitung
Kaltes Wasser beginnt stark und bleibt es auf unterhaltsame Weise bis zum Ende. (...) Eine herrlich aberwitzige Schelmengeschichte aus den frühen Neunzigerjahren. Berliner Zeitung

Der Traum vom Jahre Null
Autoren, Bestseller, Leser: Die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945

Der Kampf um Bücher und Bewusstsein – Christian Adam sondiert ein hart umstrittenes Terrain: den Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West.

Dass 1945 die Stunde Null nahezu null Chancen hatte, kann man besonders gut sehen an der Literatur, in der diese blaue Stunde gern behauptet wurde – zeigt Christian Adam in einem spannenden Buch. Nachdem Adam sich zuvor durch die wahrhaftigen Bestseller der NS-Zeit gekämpft hatte, hat er sich nun die Zeit danach vorgenommen, in der selbst in der ehemaligen DDR neun Prozent der Literaturpreisträger ehemalige Nazis waren. Im Westen waren’s zwar zwölf, aber der war erstens größer und zweitens nicht zentralistisch kontrolliert. Peinlich für den Westen: Nur 28 Prozent Emigranten und Verbotene. Im Osten 48. Das ist der statistische Auftakt zu einer höchst fundierten und kurzweiligen Tour durch die Nachkriegsjahre, durch beschämende Kontinuitäten, verblüffende Gemeinsamkeiten, aber eben auch merk-iche Differenzen. Das ist weniger Exhumierung als Verlebendigung. Selbst wenn man da Lemuren wie Heinz G. Konsalik oder Harry Thürk begegnet. der Freitag
Eine lehrreiche, anschauliche und spannende Wanderung durch eine versunkene Zeit, eine Entdeckungsreise für alle, die wissen wollen, wie es nach dem Krieg mit der Literatur weitergegangen ist. Lesart
Seitdem 2010 seine Untersuchung Lesen unter Hitler erschienen ist, gilt der Literaturwissenschaftler Christian Adam als Fachmann für eine neue, ungewohnte Betrachtungsweise des nationalsozialistischen Literaturbetriebes. sprachrand.de
Während die “Höhenkammliteratur” den Anschluss an die literarische Moderne wieder suchte und fand, wälzte sich im Tal und in der Ebene ein breiter Strom weiter, der “aus den zwanziger Jahren kommend in die fünfziger weiterfloss und das Feld der populären Literatur in Gesamtdeutschland über mehrere Jahrzehnte beherrschte - ungeachtet aller politischen Zäsuren.” Das kann man bei Adam lernen. Der Tagesspiegel
An einer Mentalitätsgeschichte der besonderen Art hat sich – erfolgreich – der Literaturwissenschaftler Christian Adam versucht. Ein fälliges Buch mit deprimierenden literaturhistorischen Erkenntnissen. Weser Kurier
Christian Adam ist mit seiner Studie eine veritable Literaturgeschichte von unten gelungen; er erkundet die Mentalitätslage der Deutschen anhand ihrer populären Lesestoffe. (...) Adam ist durch seine Vorgängerstudie zum Lesen unter Hitler (2010) prädestiniert wie kein Zweiter, auf die Kontinuitäten der Bücherwelt vor und nach 1945 hinzuweisen. Neben den Stoffen zwischen den Buchdeckeln betrachtet er, und das macht seine Analyse literatursoziologisch so interessant, auch die Rahmenbedingungen der Buchproduktion. Literarische Welt

Valdivia
Die Geschichte der ersten deutschen Tiefsee-Expedition

»Das Meer ist alles!« Kapitän Nemo.

Der deutsche Griff nach dem Meer und die Eroberung der Tiefsee.

Die Tiefsee – eine lichtlose, kalte und lebensfeindliche Welt oder Ursprung ...

Rudi Palla erzählt die Geschichte der ersten deutschen Tiefsee-Expedition und ihrer Folgen spannend wie ein Krimi. Frank Schätzing
Was Humboldt an Land war, war die Valdivia-Expedition für die Erforschung der Tiefsee. Hanns Zischler

Als unser Deutsch erfunden wurde
Reise in die Lutherzeit

Mit Luther auf die Wartburg und mit Berlichingen auf Raubzug …

Der Autor des Spiegelbestsellers Als Deutschland noch nicht Deutschland war legt nach: Eine Zeitreise in Luthers
Deutschland.

Erscheint am 9. Juni 2016
Der Stinkefinger
Kleine Geschichte einer wirkungsvollen Geste

Vom Steinzeitkrieger bis zu Varoufakis – eine Geste, mit der man sich maximale Aufmerksamkeit sichert. Eine rasante, kompakte und reich illustrierte Reise in die Welt obszöner Gesten, speziell des Stinkefingers.

Bei allem Rummel wurde eine Frage jedoch selten gestellt: Warum beleidigen wir uns mit dem Mittelfinger? Der in Stuttgart lehrende Gestenforscher Reinhard Krüger gibt in seinem gerade erschienenen Buch Auskunft.  der Freitag
Amüsant und ein bisschen obszön.  Stern

Ornithomania
Geschichte einer besonderen Leidenschaft

Wahre Passion kennt keine Grenzen: Das Buch für alle Vogelliebhaber und die, die einen solchen kennen.

Bernd Brunner (der bis vor Kurzem übrigens Vögel bedrohlich und ihr Geflatter ...

In Ornithomania schlummert ein Reservoir an faszinierenden Figuren, die hundert Romane füllen könnten. MDR Figaro
Auf hintergründige Art eine Philosophie über den Menschen an sich. Berliner Morgenpost