Der Mensch ist ein absurdes Tier. Ferdinando Galiani

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Volker Kutscher: Moabit
Illustrierte Buchreihe

Wen fasziniert sie nicht? Charly Ritter, die große Liebe von Kriminalkommissar Gereon Rath, die ihren eigenen Kopf hat, so charmant wie neugierig ist und ein Geheimnis in sich zu tragen scheint …

Spannend, ungewöhnlich und überraschend: Ein neues Puzzlestück im Gereon-Rath-Universum und die perfekte Einstiegsdroge für all jene, die die Kutscher-Krimis noch vor sich haben – in Kat Menschiks Buchreihe!

Menschik entwirft zu Kutschers Geschichte so kongenial das verruchte Berlin der 20er-Jahre in seiner düster-rauen Schönheit, dass man selbst noch den Geruch und die Geräusche von damals wahrzunehmen meint.

Kat Menschik gestaltet ihre eigene Reihe. Grandiose Texte, feinste Ausstattungen, ungewöhnliche Materialien, überraschende Interpretationen.

Bedruckter Leinenband, dreifarbiger Innenteil, Farbschnitt

Mit 'Moabit' ist Kat Menschik etwas Besonderes gelungen. Man blättert vergnügt in dem Band, schaut auf die freizügig-abweisenden Damen im Venuskeller, schmunzelt über die Empfehlung von Aspirin für einen zu Boden Geschlagenen und möchte im Chausseepalast gern mittanzen. Ihre Illustrationen kommentieren das Geschehen, ironisieren es, eröffnen Ausblicke. Jens Bisky, Süddeutsche
In 'Moabit' legt Kutscher den Grundstein für seine einige Jahre später spielenden Gereon-Rath-Romane. Er hat die Geschichte eigens für Kat Menschik geschrieben, die das Berlin der zwanziger Jahre wiederauferstehen lässt: verruchte Tanzbars, verrauchte Eckkneipen, Werbeanzeigen für Overstolz-Zigaretten oder Verbrecherfotos. Alles ist da. FAS

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Sakari lernt, durch Wände zu gehen
Ein Kimmo-Joentaa-Roman

Jan Costin Wagner ist der Meister des literarischen Kriminalromans – ein Buch von hypnotischer Intensität, das zugleich verstört und glücklich macht

Auf dem Marktplatz der finnischen Stadt Turku steigt ein junger Mann in einen Brunnen. Er ist nackt und offenbar verwirrt. Und er hat ein Messer bei sich.
Im Nachhinein kann sich niemand so recht erklären, warum einer der herbeigeeilten Polizisten ihn erschossen hat – vor allem nicht der Schütze selbst.

Er versucht, mehr über den jungen Menschen zu erfahren, dem er das Leben genommen hat, und wendet sich hilfesuchend an seinen Kollegen Kimmo Joentaa. Kimmo, inzwischen selbst alleinerziehender Vater einer Tochter, sucht die Eltern des Toten auf – und stößt auf Spuren einer Katastrophe, die nicht nur das Leben des Jungen aus dem Brunnen, sondern das zweier Familien tragisch und tiefgreifend verändert hat.

Kimmo Joentaa beginnt, die losen Fäden zu verknüpfen. Und er begreift, dass diese Ermittlung ihn vor allem mit der Frage konfrontiert, woran Menschen sich in unserer Welt festhalten können, wenn schlimmste Befürchtungen wahr werden.

Seit zwölf Jahren lässt Jan Costin Wagner Kimmo, seinen Kommissar, durch die seltsamsten und die schönsten skandinavischen Kriminalromane treiben. (...) Wagner hat es zu einer stupenden Virtuosität gebracht, durch die unsichtbaren Wände der Sprache ins Innere seiner Figuren zu gehen. Elmar Krekeler, Die Welt
Wagner schreibt einfach schön. Einige Sätze sind wie Perlen, die man sich immer wieder ansehen will. (...) Ein Krimi, und doch kein Krimi. Ein Drama, eine Tragödie, eine überaus menschliche Geschichte. Karin Trappe, hr info

Best
seller
Wiener Straße

Ein großer Roman voll schräger Vogel in einer schrägen Welt. Derbe, lustig und bizarr wie seine Protagonisten.

Wiener Straße beginnt im November 1980 an dem Tag, an dem Frank Lehmann mit der rebellischen Berufsnichte Chrissie sowie den beiden Extremkünstlern Karl Schmidt und H. R. Ledigt in eine Wohnung über dem Café Einfall verpflanzt wird, um Erwin Kächeles Familienplanung nicht länger im Weg zu stehen.

Österreichische Aktionskünstler, ein Fernsehteam, ein ehemaliger Intimfriseurladen, eine Kettensäge, ein Kontaktbereichsbeamter, eine Kreuzberger Kunstausstellung, der Kampf um die Einkommensoptionen Putzjob und Kuchenverkauf, der Besuch einer Mutter und ein Schwangerschaftssimulator setzen eine Kette von Ereignissen in Gang, die alle ins Verderben reißen.

Außer einen!

Wer könnte böser und zugleich lustiger und liebevoller darüber schreiben als Herr-Lehmann-Erfinder Sven Regener?

Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis

Aber es ist doch alles wieder neu und frisch und anders. Regener wirft eine grandios lustige Dialogschleudermaschine an, die einen das Staunen lehrt. (…) So schön, kaputt, schlapp und wunderbar blödsinnig kann das reale Kreuzberg gar nie gewesen sein. Wolfgang Höbel, Literatur Spiegel
Die Dialoge sind großartig, die Sprache sehr rhythmisch und die verschiedenen Erzählperspektiven gelungen. Genau so mag man das Lehmann-Universum.  Zita Bereuter, FM4
Seit Monaten auf der SPIEGEL-Bestsellerliste!
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Liebeskunst

»Sollte die Kunst zu lieben jemandem fremd sein, dies Gedicht les er und liebe gekonnt.«

Skandalumwittert, als Kamasutra der Antike verschrien, als zynischer Dating-Ratgeber verkannt, als große Dichtung verehrt: Ovids Liebeskunst.

Schon dass er ein Buch über die Kunst der Verführung in der hehren Form eines »Lehrgedichts« schrieb, mag manchen Zeitgenossen empört haben. Ovid selbst gab an, die Liebeskunst habe zu seiner Verbannung aus Rom beigetragen – der sich bis zu seinem Tod nach der Pracht Roms zurücksehnende Dichter starb im Exil am Schwarzen Meer.

Wie kaum ein anderes Werk der Antike ist die Liebeskunst gesättigt mit Details der römischen Alltags- und Vorstellungswelt – die Kommentare von Tobias Roth, Asmus Trautsch und Melanie Möller lassen ein plastisches Bild des antiken Rom entstehen und stellen Leben, Dichten und Denken im goldenen Zeitalter dar. Der besondere Clou dieser Ausgabe: Ähnlich den kunstvoll gestalteten Büchern der Renaissance, in der Ovid wiederentdeckt wurde, ist der Kommentar um den Text herum gesetzt. So kann man Ovids Gedicht und den Kommentar mit einem Blick erfassen.

Zum 2000. Todesjahr Ovids: sein großes Lehrgedicht über die Liebe in einer prächtigen, grandios kommentierten Ausgabe – aufwendig gestaltet, zweifarbig gedruckt, in Leinen und mit Halbschlaufe.


Monsieur Nicolas oder Das enthüllte Menschenherz

Es ist ein ungeheures Unterfangen, das Rétif de la Bretonne in der Vorrede seines Buches ankündigt: »Ich gehe daran, Ihnen hier das ganze Leben eines Ihrer Mitmenschen vorzulegen, ohne etwas zu verschleiern, weder von seinen Gedanken, noch von seinen Taten. Der Mensch, dessen Seele ich hier anatomieren werde, konnte allerdings kein anderer sein als ich selbst.«

Er macht ernst – und schreibt eines der schonungslosesten, aber auch großartigsten Memoirenwerke aller Zeiten, ebenbürtig einem Samuel Pepys, Jean-Jacques Rousseau oder Giacomo Casanova. Monsieur Nicolas liefert ein ungemein reichhaltiges Zeitbild Frankreichs vor und während der Revolution – und eine Tiefenbohrung in die menschliche Psyche, wie es sie vorher noch nie gab und auch lange danach nicht mehr geben sollte.

Reinhard Kaiser entdeckt für uns eines der schonungslosesten und großartigsten Memoirenwerke der Weltliteratur.

»Haben Sie vielleicht das seltsame Buch von Rétif je gesehen oder davon gehört? Ich habe es nun gelesen und mich ungeachtet alles Widerwärtigen, Platten und Revoltanten sehr daran ergetzt. Eine so heftig sinnliche Natur ist mir nicht vorgekommen.« Schiller an Goethe

Es gäbe viele Gründe, diesem Buch eine weitaus bedeutendere Stelle in der Literaturgeschichte zuzuweisen, als das heute geschieht.
 Walter van Rossum, Deutschlandfunk
Eine der ersten modernen Selbsterkundungen, ehrlicher als Casanova, spektakulärer als Rousseau, lange vor Sigmund Freud. hr2 Kultur

Die Jugend ist ein fremdes Land

Anrührend, zuweilen urkomisch und manchmal abgründig traurig beschreibt Alain Claude Sulzer eine ganz normale Jugend in einem ganz normalen Vorort. Ein Erinnerungsmosaik der 60er- und 70er-Jahre, bei dem Nostalgie und stilles Grauen nah beieinanderstehen.

Tatort: Riehen. Ein Vorort von Basel nahe der deutschen Grenze. Eine Welt der zugezogenen Gardinen, in der niemand geschieden ist und Frauen, die Auto fahren, eine anrüchige Sensation. Hier wächst Alain Claude Sulzer auf.

In kurzen Erinnerungsblitzen erzählt Sulzer seine Jugend. Seine so komischen wie unbarmherzig detailscharfen Beobachtungen bilden zusammen ein Erinnerungsmosaik, das es in sich hat: Da ist der Ballettunterricht, bei dem Alain einer der wenigen Jungen ist und aus dem er entfernt wird, als das Gerücht aufkommt, der russische Choreograf habe ein Auge auf ihn geworfen; oder Fräulein Zihlmann, die sich von Alains Vater gern zur Arbeit in die Stadt mitnehmen lässt – und dafür von der Mutter mit stillem Hass verfolgt wird; und schließlich die Ausflüge in die verheißungsvoll-zwielichtige Welt des Theaters und die gescheiterte Flucht nach Paris.

Keine falsche Melancholie schwingt in Sulzers Bildern aus einer seltsam fernen Zeit mit, kein Kitsch, keine maladie suisse verstellt ihm die Sicht. Er hält schlichtweg und in gebotener Kühle dem Anblick seiner Jugend stand. Wer meint, das sei keine grosse Kunst, der soll das erst einmal versuchen.  Philipp Theisohn, NZZ
Kein Roman, keine Autobiographie, aber hinreißende Erinnerungen an Buckeliturnen, schaumbedeckte Tänzer und die Wirkung von Haferflocken auf den Sexualtrieb. Zum Glück wurde Alain Claude Sulzer dann doch nicht Papst, sondern sogar Schriftsteller. Fameux! Harald Schmidt

Nach uns die Pinguine
Ein Weltuntergangskrimi

Die Menschheit hat sich selbst nahezu ausgerottet. Nur auf den abgelegenen Falklandinseln geht der Alltag weiter – bis der Gouverneur mit einer Churchill-Büste erschlagen wird …

Das gemütliche Leben in der britischen Enklave (denn diese Inseln sind britisch, und wie!) hat sich trotz der Apokalypse, die auch ein überforderter US-Präsident mit eigenartiger Frisur nicht verhindern konnte, kaum verändert: Man geht weiterhin in den Pub, schert die Schafe und genießt die gute Meeresluft. Na gut, die Kinderlosigkeit ist schon seltsam. Und die Tatsache, dass man gefährliche Expeditionen aufs argentinische Festland wagen muss, um Vorräte anzulegen, macht den Menschen auch zu schaffen.

Als dann plötzlich der allseits beliebte Gouverneur erschlagen wird – in einem Raum, dessen Türen und Fenster von innen verriegelt waren –, geraten die Dinge aus den Fugen.

Der bizarrste und ungewöhnlichste Krimi des Jahres – ein großes philosophisch-postapokalyptisches Vergnügen.

Einerseits gibt es hier die leicht verschrobene Gemütlichkeit eines Hercule-Poirot- oder Miss-Marple-Romans. Andererseits ist das Satyrspiel, das hier stattfindet, eine ironisch-melancholische Replik auf reale politische Tragödien. Christoph Haas, Süddeutsche Zeitung
Es geht herrlich britisch zu, und es geht hoch her in diesem Roman. (...) Nie hat der Weltuntergang mehr Spaß gemacht, soviel steht fest.  Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz

Erich Wyss übt den freien Fall
Ein Band der Serie "Menschliche Regungen"

Alltagsprobleme, die Folgen von 9/11 und letzte Dinge – für 11 Bewohner eines Zürcher Mietshauses geht es diesmal an die Existenz.

Tim Krohn führt mit diesem Band seine groß angelegte literarische Erkundung aller Gefühle, Charakterzüge und Abgründe des Menschen fort. Klug, sensibel und bisweilen auch schalkhaft ordnet er 68 »menschliche Regungen« den verschiedenen Figuren zu.

Krohns liebenswerte, ganz normal verschrobene Haus-WG-Bewohner wachsen einem dabei noch mehr ans Herz. Und da Krohn das Kunststück gelingt, die Geschichten gerade ausreichend offenzuhalten, bleibt die Spannung bis zum Ende – und darüber hinaus.

Eine Romanserie wie eine gute Fernsehserie: Wer anliest, wird süchtig.

Zugleich lustiger als auch trauriger als Band eins - und auch etwas frivoler. (...) Und obwohl das Buch in sich geschlossen ist, wüsste man allzu gern, wie's weitergeht. Luzerner Zeitung
Das Unterhaltsame an diesem Episodenroman verdankt sich seiner Unberechenbarkeit. (...) Der Erzähler Tim Krohn ist gewieft. Er sorgt mit viel Ironie und Augenzwinkern für die nötige Unruhe und Unsicherheit an der Röntgenstrasse, mit jedem Auftritt schiebt er die Figuren sanft in eine neue Richtung. Martin Zingg, NZZ

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Verborgene Chronik 1915-1918

Nach der Euphorie: ein Stimmengewitter aus der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

Eine Montage aus über hundert bisher unveröffentlichten Tagebüchern aus der Zeit des Ersten Weltkriegs gibt ein erschütterndes, atemberaubendes und stark ins Nachdenken bringendes Bild des ersten großen Weltenbrandes.

Die Verborgene Chronik ist eine gewaltige Collage von Originalzeugnissen von Front- und Etappensoldaten, Rekruten, Arbeiterfrauen, Kindern, sorgenden Familienmitgliedern, Ärzten, Stabsoffizieren, Krankenschwestern, propagandistischen Pressemeldungen, Altoffizieren, Kriegswitwen, Militärgeistlichen, Kriegsgefangenen u.v.m., die ihre Hoffnungen, Eindrücke und Ängste unzensiert und völlig offen ihren Tagebüchern anvertrauten. In bisher ungekannter Authentizität und Direktheit zeigt sich in ihnen die verwirrende Vielfalt und Ungleichzeitigkeit der die Biografien der Schreiber existenziell erschütternden Eindrücke.

Von der Mobilmachung bis zur Niederlage entsteht so ein Echolot jener Tage: Trennungsschmerz und patriotisches Hoch, Todesangst und Heldenmut, Freudengesänge und das nackte Grauen stehen unmittelbar nebeneinander. Geschichte von unten erzählt und gleichzeitig ein großartiges Zeitzeugnis.

Eine atemberaubende, multiperspektivische Nahaufnahme des Ersten Weltkriegs, wie sie nicht im Geschichtsbuch steht und stehen kann. NZZ
Eine unheimliche Lektüre, weil sie den Leser auf sehr direkte Weise zum Zeitgenossen des beginnenden Weltuntergangs macht.  FAZ

, Carsten Gansel (Hrsg.)
Odyssee in Rot
Bericht einer Irrfahrt. Herausgegeben und mit einem dokumentarischen Nachwort versehen von Carsten Gansel

Nach dem Riesenerfolg des Spiegelbestsellers Durchbruch bei Stalingrad: die Wiederentdeckung von Heinrich Gerlachs monumentalem Werk über seine Zeit in sowjetischer Kriegsgefangenschaft und den Versuch des Bundes Deutscher Offiziere, Hitler zu stürzen.

In seinem gut 200 Seiten langen Nachwort liefert Herausgeber Carsten Gansel Hintergrundmaterial aus russischen Archiven – etwa zu den Plänen, die die sowjetische Führung für die BDO-Mitglieder im Nachkriegsdeutschland hatte; Gansel skizziert die Versuche des Geheimdienstes, Heinrich Gerlach und andere Führungsmitglieder zu Agenten zu machen – und wertet erstmalig die Nachkriegstagebücher Gerlachs aus, die dieser von 1951 bis 1991 führte.

Dieses Buch, das jetzt mustergültig ediert wieder vorliegt, ist ein einziger Protest gegen das 'Bilderbuchheldentum' (Gerlach) der angeblich sauberen Wehrmacht. Gerlach erinnerte sich dagegen an den Krieg, wie er wirklich war.  Rudolf Walther, taz
Gerlach berichtet von der Zeit seiner Gefangennahme Anfang 1943 bis zur Entlassung im April 1950 ziemlich authentisch. (...) Die Idiotie von Kadavergehorsam und Offiziersgeist hat den Krieg, dem so viele Menschen zum Opfer fielen, überlebt. Wie sehr Gerlach nach seiner grausamen Odyssee durch die Moskauer Lager auch darunter zu leiden hat, erhellt das aufschlussreiche Nachwort von Carsten Gansel. Der Herausgeber fügt weiteres dokumentarisches Material hinzu und wertet Gerlachs Tagebücher aus. Michael Ernst, Sächsische Zeitung

Kafka geht ins Kino

Inklusive DVD mit den Filmen, die Kafka sah!

Als dieses Buch vor 20 Jahren erstmals erschien, sorgte es für großes Aufsehen – niemand hatte je zuvor darüber nachgedacht, dass der Intellektuelle Kafka den zu seiner Zeit so gering geschätzten Kintop so sehr liebte. Doch Kafka war ein leidenschaftlicher Kinogänger – das scheint in seinen Tagebüchern immer wieder durch. Vieles in seinen Romanen und Erzählungen deutet darauf hin, dass er sich durch das neue Medium inspiriert fühlte, eine ähnliche Erzählweise in der Literatur auszuprobieren.

Hanns Zischler blieb auch nach der Veröffentlichung Kafkas Kinoleidenschaft auf der Spur. Und so erscheint jetzt eine neue Ausgabe von Kafka geht ins Kino mit einer Vielzahl neuer Funde. Und – dank der Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum München und der Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes – zusätzlich ausgestattet mit einer DVD voller Filme, die Franz Kafka damals sah.

“Im Kino gewesen. Geweint.” Franz Kafka

Ein Wunderwerk der schöpferischen Intelligenz und sorgfältigen Buchkunst ist hier anzuzeigen. (...) Zischler lässt in diesem tollen Buch keine Wünsche offen.  Manfred Papst, NZZ am Sonntag
Eine wunderbare detektivische Betrachtung.
 Peter von Becker, Der Tagesspiegel

Günter Jürgensmeier (Hrsg.)
Shakespeare und seine Welt

Das Buchereignis! Augenöffner und Augenweide in einem.

Was Shakespeare las, die Welt, in der er lebte und aus der er für seine Stücke schöpfte, in einem prachtvoll ausgestatteten und bebilderten Folioband.

William Shakespeare: Literatur-Gigant, beliebtester Bühnenautor aller Zeiten. Seine Dramen sind turbulent und farbig, anrührend und tragisch, anmaßend und größenwahnsinnig, zart und brutal, witzig, spannend, bitterböse. Für seine Stoffe, Motive und Figuren bediente sich Shakespeare, neugierig wie kein Zweiter, der Welt, in der er lebte – eine unendlich spannende Zeit des Aufund Umbruchs, der politischen, wissenschaftlichen, geistigen und kulturellen Kämpfe und Umwälzungen.

Günter Jürgensmeier hat über Jahrzehnte gesammelt, worauf Shakespeare sich bezog und woraus er die Stoffe seines grandiosen Welttheaters schöpfte.

Es gibt viele Liebeserklärungen an Shakespeare, aber diese ist der Wahnsinn. (…) Mit diesem Buch kann man übrigens genauso gut eine Stunde verbringen wie eine ganze Woche. Ein Wahnsinnsunternehmen. Man müsste es vom Kirchturm rufen. Was zögern Sie noch? Wenn Sie nur sieben Bücher haben, sollte dieses das achte sein. Paul Ingendaay, FAS
Wer dieses Buch aufschlägt, blickt in eine Schatzkiste und in einen Kosmos, der sich von der Antike bis ins 17. Jahrhundert erstreckt. Ein Fest für Wissbegierige, Büchernarren und Theaterliebhaber.  Deutschlandradio Kultur
Die ganze Shakespeare-Welt in einem Band!