Ich nenne Neugier das Vergnügen, das der Mensch daran findet, etwas zu beobachten, während er doch vollkommen weiß, dass es für ihn gleichgültig und unnütz ist. Ferdinando Galiani

Pollatschek - Das Unglück
Das Unglück anderer Leute

»Immer, wenn ich denke, ich bin den Wahnsinn los, passiert etwas und zieht mich wieder zurück.«

Rabenmütter, Vaterwunden, Geschwisterliebe. In ihrem verblüffenden Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie – und erzählt dabei eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte vom Schicksalsschlag, eine Familie zu haben.

Unsere literarische Entdeckung!

Der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende, sondern der Anfang. In diesem Buch der Anfang einer Familienkomödie, die wiederum eines der besten Enden hat, die ich je gelesen habe. Alina Bronsky
Nele Pollatschek ist ganz toll! Großes Buch, ich hab riesigen Spaß daran. Eines der besten Debüts, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Und einer der seltenen Fälle, in denen ich einen deutschsprachigen Ich-Erzähler super finde. Vea Kaiser

Schulz - Onno Viets ... Hirsch
Onno Viets und der weiße Hirsch

Der eigenwilligste Privatdetektiv der Literaturgeschichte zieht aufs Dorf. Doch die Idylle trügt gewaltig …

Der dritte Onno ist beileibe kein Regionalkrimi, sondern ein Roman von Welt. Das fehlende Puzzlestück im Onno-Universum – ein Buch mit unerwarteter Wucht.

(...) Frank Schulz ist ein Autor, der in jeder Normalität das Sensationelle entdecken und selbst dem Jägerlatein poetische Qualitäten abgewinnen kann. Sein neuer Fall für Onno Viets, den wohl gutmütigsten und phlegmatischsten Detektiv der Weltliteratur, wird zu einer Exkursion durch das dichte Unterholz menschlicher Schicksale und das Gestrüpp der deutschen Geschichte. Die Satire aus der norddeutschen Provinz erreicht eine historische Tiefendimension, die bis zum Linksterrorismus der Siebziger und den Traumata der Kriegsgeneration reicht. Richard Kämmerlings, persönliche Empfehlung der SWR-Bestenliste
NDR Buch des Monats September
Schaevers - Orgelmann
Orgelmann. Felix Nussbaum - ein Malerleben

Preisgekrönt und atemberaubend: Mark Schaevers’ Buch über das Leben und Werk des von den Nazis ermordeten Künstlers Felix Nussbaum ist grandios recherchiert – und so mitreißend geschrieben wie ein guter Roman.

Mark Schaevers ist es gelungen, das großartige Werk und das dramatische Leben Felix Nussbaums in einem beeindruckenden Buch zu verewigen. Viele Jahre war Nussbaum beinahe völlig vergessen. Erst nach und nach tauchen seine Bilder wieder auf, und erst in den letzten Jahrzehnten wird die nachgerade ikonische Bedeutung seines künstlerischen Werks erkannt.

Was Anne Franks Tagebücher in der Literatur sind, sind Felix Nussbaums Bilder in der Kunst.

Niederlande & Flandern: Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2016

Dieses Buch hat mir den Atem verschlagen. Es ist ein Buch, das man nicht mehr vergisst. Geert Mak

Angele - Zeitungsleser
Der letzte Zeitungsleser

Eine herzbrechende Liebeserklärung an ein verschwindendes Medium.

Mit Herzblut geschrieben, mit Scharfsinn gefasst: Wenn einst das letzte Exemplar einer gedruckten Zeitung vergilbt und zerfallen sein wird, hat Michael Angele der Lebensform Zeitung mit diesem Buch schon längst ein Monument gesetzt.

“Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.” David Wagner zu Angeles Buch

Ein kluges, witziges Buch. (...) Angele interessiert Zeitungslesen als Kulturtechnik, als aussterbendes, den Geist - und nicht nur ihn - auf sehr spezifische Weise prägendes Handwerk.  Berliner Zeitung
Angele versammelt historische Häppchen, die den Zauber gedruckter Neuigkeiten bezeugen. (...) Eine amüsante und anekdotendralle Hommage, deren Zeitungssatz die ideale Darreichungsform ist.
 Weser-Kurier
Platz 5 der SZ-Sachbuchbestenliste September
Reichlin - Manitoba
Manitoba

»Ich befand mich inmitten eines Ereignisses von epochalen Ausmaßen, und ich wusste nicht, wo mein Platz ist.«

Linus Reichlins spannender, ja philosophischer Roman über den schwierigen Weg, die eigene Identität zu finden und zu bewahren. Ein Roman voller Zweifel und Fragen, die jeden Menschen unserer Zeit umtreiben.

Linus Reichlin ist ein Autor erstklassiger Unterhaltung mit Tiefgang. NZZ am Sonntag zu Reichlins letztem Roman
Reichlin schreibt mit einer Lebensweisheit, die keinem Lehrbuch entspringt, sondern im Leben wurzelt. Berner Zeitung zu Reichlins letztem Roman

Draaisma - Halbe Wahrheiten
Halbe Wahrheiten
Vom seltsamen Eigenleben unserer Erinnerung

Sie glauben, die Vergangenheit sei die Summe Ihrer Erinnerungen? – Weit gefehlt! In seinem neuen Buch spürt Douwe Draaisma den Tricks und Fallen nach, mit denen wir uns selbst täuschen.

Draaisma zeigt, dass Erinnerungen höchstens Versionen der Vergangenheit bieten und folglich nur »halbe Wahrheiten« sein können. Und er fragt nach der Rolle der Erinnerung für unsere Identität. Angenommen, unsere Erinnerungen sind identitätsstiftend: Was geschieht, wenn sich diese Erinnerungen verändern oder sogar vergessen werden?

Niederlande & Flandern: Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2016

Douwe Draaisma kennt die Geheimnisse des menschlichen Gehirns. Literarische Welt

Best
seller
Als unser Deutsch erfunden wurde
Reise in die Lutherzeit

Mit Luther auf die Wartburg und mit Berlichingen auf Raubzug …

Der Autor des Spiegelbestsellers Als Deutschland noch nicht Deutschland war legt nach: Eine Zeitreise in Luthers Deutschland.

Handfester, reicher, kundiger kann ein Buch kaum sein. Es liest sich wie ein historischer Atlas, in dem jeder Ort lebt, egal wo man aufschlägt. (…) Preisendörfer verwandelt ferne Gepflogenheiten und Gefühle in einen Cranachschen Garten des Menschlichen, für alle Sinne. (…) Verteufelt gut.  Die Zeit
Preisendörfer gestattet einen Rundum-Blick wie auf einem Gemälde des Luther-Zeitgenossen Hieronymus Bosch (...), und es öffnet sich ein großes Fenster in eine erstaunlich lebendige Zeit.  Berliner Zeitung
Platz 14 der SPIEGEL-Bestsellerliste
Gerlach, Durchbruch bei Stalingrad
Best
seller
Carsten Gansel (Hrsg.),
Durchbruch bei Stalingrad
Die 1949 vom russischen Geheimdienst konfiszierte und nun in russischen Archiven wiederaufgespürte Urfassung des großen Antikriegsromans. Gefunden, herausgegeben und mit einem dokumentarischen Anhang versehen von Carsten Gansel

Ein Buch, zurück aus 70 Jahren Kriegsgefangenschaft: Heinrich Gerlachs großer Antikriegsroman. Direkt nach der Schlacht um Stalingrad im sowjetischen Kriegsgefangenenlager geschrieben, durch verschiedene Arbeitslager gerettet, aber letztendlich vom russischen Geheimdienst konfisziert – jetzt erstmals veröffentlicht.

One of the greatest novels of the Second World War.
 David Charter, The Times
Dieses Buch ist eine Entdeckung… Wer eine Ahnung davon bekommen will, was Stalingrad war (…), muss es lesen.  Lorenz Jäger, FAZ
Wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste
Der Traum vom Jahre Null
Autoren, Bestseller, Leser: Die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945

Der Kampf um Bücher und Bewusstsein – Christian Adam sondiert ein hart umstrittenes Terrain: den Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West.

Eine lehrreiche, anschauliche und spannende Wanderung durch eine versunkene Zeit, eine Entdeckungsreise für alle, die wissen wollen, wie es nach dem Krieg mit der Literatur weitergegangen ist. Lesart
Eine deprimierende Lektüre ist Adams Buch angesichts seiner niederschmetternden Ergebnisse keineswegs – vielmehr eine notwendige, spannend geschriebene Korrektur unserer Träume von einem neuen Deutschland.  taz