Der Mensch ist ein absurdes Tier. Ferdinando Galiani

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Truggestalten

Ein Berlin-Buch voller Winkelzüge, Absurditäten und düsterer Überraschungen – ein belletristisches Debüt, das das unterschätzte Genre der Schauergeschichte neu belebt.

Eine junge amerikanische Künstlerin sieht Blutflecken am Boden, die spurlos verschwinden. Ein Kreuzberger Hipster ahnt, dass mit seiner Wohnung etwas nicht stimmt. Den Manager eines Start-ups plagt ein Fiebertraum, der sich gespenstisch mit vergangenen Begebenheiten deckt. Nichts in Truggestalten ist so, wie es zu sein scheint.

In sieben Episoden, die sich gegenseitig kommentieren und vervollständigen, werden Menschen des neuen Berlin von der Vergangenheit der Stadt eingeholt. Sie spüren ein unheimliches Nachwirken, ein Flackern auf der Retina, das sich nicht heilen lässt.

Abgründig, raffiniert und unterhaltsam …Gibt’s noch mehr davon? Eva Mattes
Rudolph Herzog belebt ein hierzulande unterschätztes Genre, die Schauergeschichte. Das Übersinnliche, Unterschwellige und Doppelbödige der Großstadt kommt in seinen Berliner Erzählungen als zarter, aber eiskalter Lufthauch daher.
 Christoph Poschenrieder

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E.T.A. Hoffmann: Die Bergwerke zu Falun
Illustrierte Buchreihe

Kat Menschiks kongeniale Interpretation der Bergwerke zu Falun.

Menschik greift in ihren Illustrationen der Erzählung von E.T. A. Hoffmann die bildgewaltige Sprache des Dichters auf und entfaltet in märchenhaft schönen und zugleich schauerlichen Bildern eine ganz eigene Vorstellung von den Bergwerken zu Falun. Ihr Blick auf Details setzt neue Akzente in der bekannten Geschichte.

Kat Menschik gestaltet ihre eigene Reihe. Grandiose Texte, feinste Ausstattungen, ungewöhnliche Materialien, überraschende Interpretationen.

Einband vierfarbig auf Karton, nachleuchtende Phosphorfarbe, Blindprägung (Motiv und Schrift), falunroter Schnitt.

Wundervoll gestaltet, große Kunst! MDR Kultur zu den ersten beiden Bänden der Reihe
Wunderschöne Bücher! Ein ganz eigener Stil, den man sofort erkennt.  Deutschlandradio Kultur zu den ersten beiden Bänden der Reihe

Best
seller
Herr Brechbühl sucht eine Katze
Ein Band der Serie "Menschliche Regungen"

1 Haus, 11 Menschen, 65 Gefühle: Tim Krohn schreibt mit leichter Hand einen realitätsgesättigten, sinnlichen und bisweilen hochkomischen Serienroman.

Das Jahrtausend beginnt für den pensionierten Tramfahrer Hubert Brechbühl mit großen Plänen und ohne Katze. Für das junge Paar Pit und Petzi mit viel Sex. Für Julia Sommer ohne Sex. Für Selina May ohne Arbeit. Für Efgenia Costa mit Drogen. Für Erich und Gerda Wyss mit Überlegungen, wer von beiden zuerst sterben sollte. Vieles davon wird sich ändern, anderes nicht. Elf Bewohnerinnen und Bewohner eines Züricher Mietshauses geraten im Jahr 2001 in einen Strudel der Gefühle.

Ein wunderbar kunstreicher Spagat zwischen intellektuellem Experiment und großer Erzählkunst. Der Leser staunt, lacht und leidet mit, und am Ende dieses Bandes geht es ihm wie nach jeder einzelnen Erzählung darin: Er möchte gleich weiterlesen!

Ein Roman wie eine gute Fernsehserie: Wer anliest, wird süchtig.

Lesegenuss pur. Mehr und mehr entwickelt sich beim Lesen eine Sogwirkung, wie dies etwa auch gut gemachte TV-Serien tun: Es bleibt stets so viel offen, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Aufhören kommt nicht in Frage.  SRF Kultur
Platz 7 der Schweizer Bestsellerliste!
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Carsten Gansel (Hrsg.),
Odyssee in Rot
Bericht einer Irrfahrt. Herausgegeben und mit einem dokumentarischen Nachwort versehen von Carsten Gansel

Nach dem Riesenerfolg des Spiegelbestsellers Durchbruch bei Stalingrad: die Wiederentdeckung von Heinrich Gerlachs monumentalem Werk über seine Zeit in sowjetischer Kriegsgefangenschaft und den Versuch des Bundes Deutscher Offiziere, Hitler zu stürzen.

In seinem gut 200 Seiten langen Nachwort liefert Herausgeber Carsten Gansel Hintergrundmaterial aus russischen Archiven – etwa zu den Plänen, die die sowjetische Führung für die BDO-Mitglieder im Nachkriegsdeutschland hatte; Gansel skizziert die Versuche des Geheimdienstes, Heinrich Gerlach und andere Führungsmitglieder zu Agenten zu machen – und wertet erstmalig die Nachkriegstagebücher Gerlachs aus, die dieser von 1951 bis 1991 führte.

Carsten Gansels Edition öffnet den Zugang in ein spannendes und aufschlussreiches Kapitel deutscher Kriegs- und Literaturgeschichte. Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung, zu "Durchbruch bei Stalingrad"
Erscheint am 9. März 2017
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Kafka geht ins Kino

Inklusive DVD mit den Filmen, die Kafka sah!

Als dieses Buch vor 20 Jahren erstmals erschien, sorgte es für großes Aufsehen – niemand hatte je zuvor darüber nachgedacht, dass der Intellektuelle Kafka den zu seiner Zeit so gering geschätzten Kintop so sehr liebte. Doch Kafka war ein leidenschaftlicher Kinogänger – das scheint in seinen Tagebüchern immer wieder durch. Vieles in seinen Romanen und Erzählungen deutet darauf hin, dass er sich durch das neue Medium inspiriert fühlte, eine ähnliche Erzählweise in der Literatur auszuprobieren.

Hanns Zischler blieb auch nach der Veröffentlichung Kafkas Kinoleidenschaft auf der Spur. Und so erscheint jetzt eine neue Ausgabe von Kafka geht ins Kino mit einer Vielzahl neuer Funde. Und – dank der Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum München und der Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes – zusätzlich ausgestattet mit einer DVD voller Filme, die Franz Kafka damals sah.

Im Kino gewesen. Geweint. Franz Kafka
Erscheint am 9. März 2017
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Das schwarze Pferd
Roman aus dem Russischen Bürgerkrieg

Erstmals auf Deutsch!

Neben Bulgakows Die weiße Garde und Babels Reiterarmee das fehlende Stück Weltliteratur zum Russischen Bürgerkrieg und eine sensationelle Neuentdeckung.

Sawinkow beschreibt den Wahnsinn des Russischen Bürgerkriegs: Ein weißrussischer Offizier peitscht seine Untergebenen an der Front ohne erkennbare Strategie und mit grausamen Befehlen durch die russische Ödnis. Ihr Feind: Die Kommunisten, die Verräter in den eigenen Reihen, die Deserteure, jeder, der zwischen die Fronten gerät, jeder, der im Weg ist. Wenig später wird er sich lieber Banditen anschließen als so weiterzumachen. Bald weiß kaum einer mehr, wofür oder wogegen er kämpft. Eine junge Partisanin verliebt sich in ihn, er gibt nach, wird sie aber irgendwann bei einer Frontbegradigung opfern müssen. Am Ende führt sein Weg nach Moskau.

Ein großartiges Buch, glasklar in seinen Dialogen, knapp und präzise formuliert.  Deutsche Welle zu "Das fahle Pferd"
Erscheint am 9. März 2017
Günter Jürgensmeier (Hrsg.)
Shakespeare und seine Welt

Das Buchereignis! Augenöffner und Augenweide in einem.

Was Shakespeare las, die Welt, in der er lebte und aus der er für seine Stücke schöpfte, in einem prachtvoll ausgestatteten und bebilderten Folioband.

William Shakespeare: Literatur-Gigant, beliebtester Bühnenautor aller Zeiten. Seine Dramen sind turbulent und farbig, anrührend und tragisch, anmaßend und größenwahnsinnig, zart und brutal, witzig, spannend, bitterböse. Für seine Stoffe, Motive und Figuren bediente sich Shakespeare, neugierig wie kein Zweiter, der Welt, in der er lebte – eine unendlich spannende Zeit des Aufund Umbruchs, der politischen, wissenschaftlichen, geistigen und kulturellen Kämpfe und Umwälzungen.

Günter Jürgensmeier hat über Jahrzehnte gesammelt, worauf Shakespeare sich bezog und woraus er die Stoffe seines grandiosen Welttheaters schöpfte.

Ein Schatz für Shakespeare-Vernarrte. Literatur Spiegel
Wer dieses Buch aufschlägt, blickt in eine Schatzkiste und in einen Kosmos, der sich von der Antike bis ins 17. Jahrhundert erstreckt. Ein Fest für Wissbegierige, Büchernarren und Theaterliebhaber.  Deutschlandradio Kultur
Die ganze Shakespeare-Welt in einem Band!
Als die Winter noch Winter waren
Geschichte einer Jahreszeit

»Es gibt weder Himmel noch Erde, nur den Schnee, der ohne Ende fällt.« Japanisches Haiku

Das Grauen vor dem ewigen Eis, die Schönheit unberührter Schneelandschaften, die Sehnsucht nach winterlicher Reinheit, die Geburt des Alpinismus und des Wintersports – Bernd Brunner schreibt die erste Kulturgeschichte des Winters.

Spannend und kenntnisreich erzählt Brunner in seinem mit kulturhistorischen und wahrnehmungsgeschichtlichen Fakten gespickten Buch von der Mythologie des Winters.

Reich illustriert und prächtig ausgestattet!

Bernd Brunner schreibt höchst unterhaltsame Bücher an der Schnittstelle von Kultur und Wissenschaftsgeschichte. (...) Seine Veröffentlichungen sind ebenso vergnüglich erbauliche wie informativ verfasste Sachbücher. "Als die Winter noch Winter waren" versammelt Hunderte von überraschenden Wintergeschichten. Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur
Assoziativ streift Brunner durch abgelegene Schneelandschaften, verknüpft Anekdoten aus verschiedenen Weltgegenden, macht einen Abstecher in die Kunstgeschichte, streift wissenschaftliche Erkenntnisse, um sie zwar faktenreich, aber doch in einem leichten Ton wiederzugeben. Das Buch darf als wunderbare Einladung verstanden werden, die vielen Facetten des Winters kennenzulernen. Ulrich Rüdenauer, MDR Kultur

Pollatschek - Das Unglück
Das Unglück anderer Leute

»Immer, wenn ich denke, ich bin den Wahnsinn los, passiert etwas und zieht mich wieder zurück.«

Rabenmütter, Vaterwunden, Geschwisterliebe. In ihrem verblüffenden Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie – und erzählt dabei eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte vom Schicksalsschlag, eine Familie zu haben.

Unsere literarische Entdeckung!

»Der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende, sondern der Anfang. In diesem Buch der Anfang einer Familienkomödie, die wiederum eines der besten Enden hat, die ich je gelesen habe.« Alina Bronsky

Selten habe ich ein so fabelhaftes Debüt gelesen. (...) Nele Pollatschek ist eine großartige neue Stimme in der deutschen Gegenwartsliteratur, sie kann erzählen, sie hat Witz und ihr gelingen unerhört gescheite, scharfe Beobachtungen.  Elke Heidenreich, WDR 4
Ein mitreißender Debütroman. (...) Man möchte lachen, dann weinen – meistens beides zugleich, während man den Kopf schüttelt über die Kapriolen der Mutter.  Jan Russezki, FAZ
Unsere literarische Entdeckung!
Angele - Zeitungsleser
Der letzte Zeitungsleser

Eine herzbrechende Liebeserklärung an ein verschwindendes Medium.

Mit Herzblut geschrieben, mit Scharfsinn gefasst: Wenn einst das letzte Exemplar einer gedruckten Zeitung vergilbt und zerfallen sein wird, hat Michael Angele der Lebensform Zeitung mit diesem Buch schon längst ein Monument gesetzt.

“Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.” David Wagner zu Angeles Buch

Ein kluges, witziges Buch. (...) Angele interessiert Zeitungslesen als Kulturtechnik, als aussterbendes, den Geist - und nicht nur ihn - auf sehr spezifische Weise prägendes Handwerk.  Berliner Zeitung
Angele versammelt historische Häppchen, die den Zauber gedruckter Neuigkeiten bezeugen. (...) Eine amüsante und anekdotendralle Hommage, deren Zeitungssatz die ideale Darreichungsform ist.
 Weser-Kurier

Reichlin - Manitoba
Manitoba

»Ich befand mich inmitten eines Ereignisses von epochalen Ausmaßen, und ich wusste nicht, wo mein Platz ist.«

Linus Reichlins spannender, ja philosophischer Roman über den schwierigen Weg, die eigene Identität zu finden und zu bewahren. Ein Roman voller Zweifel und Fragen, die jeden Menschen unserer Zeit umtreiben.

Erneut gelingt es Linus Reichlin, das Psychogramm eines zweifelnden Menschen sprachlich virtuos und ergreifend zu zeichnen. (...) Eine melancholische, stellenweise düstere Geschichte, in der Reichlin die Magie der Sprache wieder einmal nutzt, wie nur sehr wenige Menschen es vermögen. Rhein-Neckar Zeitung
Ein melancholisches Kunststück. Wiener Zeitung

Best
seller
Als unser Deutsch erfunden wurde
Reise in die Lutherzeit

Mit Luther auf die Wartburg und mit Berlichingen auf Raubzug …

Der Autor des Spiegelbestsellers Als Deutschland noch nicht Deutschland war legt nach: Eine Zeitreise in Luthers Deutschland.

Wochenlang unter den ersten Zehn der SPIEGEL-Bestsellerliste!

Handfester, reicher, kundiger kann ein Buch kaum sein. Es liest sich wie ein historischer Atlas, in dem jeder Ort lebt, egal wo man aufschlägt. (…) Verteufelt gut.  Die Zeit
An alltagsgeschichtlichen Details ist das Buch reich. Mehr als eingelöst wird der Anspruch, ein wahres Epochenpanorama zu schaffen, in dem man die Zeit auch schmeckt und riecht. (...) [Ein] lebendiges, wimmelndes, wunderbares Sprachgemälde.  Die Literarische Welt
NDR Kultur-Sachbuchpreis 2016