Keiths Probleme im Jenseits


Die schlechte Nachricht: Wir werden alle sterben.
Die gute Nachricht: Einer nicht.

Über die Unwahrscheinlichkeit unserer Existenz, die heilende Wirkung von Whiskey und die Frage, warum Keith Richards uns immer so weit voraus ist – Linus Reichlins Roman rettet seinen Lesern mehr als nur den Tag!

Fred Hundt, Spezialist für Wahrscheinlichkeitstheorie, ist gerade dabei, Fünftklässlern anhand von Spiegeleiern die Relativität von Zeit und Raum zu erklären, als sein alter Freund Ben Harper anruft. Die beiden haben sich einst bei einem risikoreichen Single-Urlaub in der Karibik kennengelernt und damals geschworen, in Krisensituationen stets einander beizustehen.

Offenbar steckt Ben, der als Arzt für Prominente in Kalifornien eigentlich nichts zu klagen hat, gerade mitten in einer fetten Krise. Jedenfalls will er, dass Fred sich SOFORT in den Flieger zu ihm nach L.A. setzt. Fred seinerseits kommt das allerdings nicht unrecht. Er kann Ablenkung gut gebrauchen, denn seine Stimmung ist miserabel: Sein Lieblingsmusiker Keith Richards ist gerade gestorben. Eine einschneidende Sache; das Ableben seines größten Rockidols markiert für Fred, dass das große Verschwinden jetzt beginnt. Ab jetzt kann es praktisch jeden treffen, auch ihn.

Die Reise zu Ben wird sich jedoch als Glücksfall erweisen. Denn nicht nur werden Freds Fachkenntnisse für außergewöhnliche physikalische Phänomene herausgefordert, nein, es wird so weit gehen, dass er mit Keith Richards höchstpersönlich auf einer einsamen Insel landet, und mit praktischen Problemen konfrontiert wird, von denen er nie zu träumen wagte.


Termine

Lesung: Linus Reichlin Keiths Probleme im Jenseits
Termin29. November 2019, 18:30 Uhr
Ort Potsdam
VeranstaltungRestaurant „Alter Stadtwächter“ (oberer Saal)
InfoMit Musik (Gitarre) und Buffet. Eine Veranstaltung des Freundeskreises "Städtepartnerschaft Potsdam – Luzern" in Kooperation mit dem Literaturladen Wist


Pressestimmen

Herrliche Schnurre über alternde Männer und deren letzte Träume. (...) Mit aberwitzigem Tempo ganz selbstbewusst albern. Xaver
Den Helden Fred erreicht eine schlimme Nachricht: Keiths Richards ist gestorben. Und eine gute: Er lebt. Jedenfalls nach dem Plan des Freundes von Fred ... Aber, ach. Das muss man selbst gelesen haben Erhard Schütz, Das Magazin
Was für eine Story! Mit Humor und extrem viel Sprachwitz erzählt Reichlin seine durchgeknallte Story und reiht die absurdesten Situationen aneinander. Arno Renggli, St.Galler Tagblatt
Ein Fall für Liebhaber des Skurrilen. Tiefsinnig und amüsant zugleich. Rainer Rönsch, Sächsische Zeitung
Das Buch strotzt vor völlig verwegenen Einfällen, es ist das lustigste Buch seit langem, (...) eine grandiose Parodie auf den Popbetrieb. Köstlich! Udo Schöpfer, Die Rheinpfalz
Linus Reichlin erfindet sich mit jedem seiner Romane neu. ‘Keiths Probleme im Jenseits’ sprudelt vor Ideen und Skurrilitäten. Gallus Frei-Tomic, literaturblatt.ch
Mit viel Humor, Charme und Fantasie nähert sich Reichlin der lebenden Legende Keith Richards und unterhält mit seinem neuen Roman gar prächtig. Sein flott zu lesender Stil, die Musikaffinität mit Verweisen auf andere Größen älterer Generationen wie Bob Dylan oder The Beatles machen die Lektüre zu einem kurzweiligen Vergnügen. Gérard Otremba, Sounds & Books
Wer Freude hat an (bisweilen schwarzem) Humor, großartigem Sprachwitz und einer wilden Geschichte, der kommt an diesem Buch nicht vorbei! Jörg Petzold, FluxFM
Das lustigste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe - überhaupt seit Langem gelesen habe. (...) Das ist so komisch! Ich hatte die ganze Zeit Spaß beim Lesen. Elke Heidenreich, SRF Literaturclub
So umwerfend grotesk, dass man immer wieder laut loslachen muss. Und zugleich eine treffsichere Charakterisierung einer ganzen Generation. Rico Bandle, Weltwoche
Ein solch krasser Anfall von unbändiger Fabulierlust verbunden mit Sprachwitz und Ironie ist unter Schweizer Autoren selten. Ein Buch mit Tempo, Tapetenwechsel und Techtelmechtel, doch ohne Trübsal. Markus Wüest, Tages-Anzeiger
Linus Reichlins Buch ist ein Riesenspaß, mit viel Ahnung und noch mehr Pointen. Erik Heier, tip Berlin
Reichlin hat seine Geschichte um den wiederauferstandenen Keith Richards als witzig-surreale Story angelegt, die sich im Kern aber doch um die ernste Frage dreht: Was ist aus den Träumen und Idealen der Jugend der (männlichen) Protagonisten geworden – und wofür stehen die Idole früherer Zeiten? Jochen Kürten, Deutsche Welle
Eine absurd-komische und dennoch nachdenkliche Geschichte über die Sterblichkeit und noch viel mehr über das Leben, über Musik und Quantenphysik, Liebe und Freundschaft. Und auch über Keith Richards. Vor allem ist das Buch wunderbar und humorvoll geschrieben mit Sätzen, die man jedem Umstehenden laut vorlesen möchte, weil sie so einzigartig sind. Ein ganz erstaunlicher Roman, der Freude bereitet beim Lesen und noch lange nachwirkt. Jürgen Schmitte, Aachener Zeitung