The Graphic Canon. Band 2

Von "Tristram Shandy" über Jane Austen bis "Dorian Gray"


In Graphic Novels durchs Jahrhundert der Träume, Ängste und Phantasien.

Weltliteratur trifft auf die spannendsten Comic-Künstler unserer Zeit: Nie war das 19. Jahrhundert so bunt!
Ein atemberaubender Querschnitt großer Werke der Literatur eines Jahrhunderts in neuer, frischer Form. Mit dabei: Austen, Goethe, Shelley, Wilde, Dostojewski, Poe, Nietzsche und viele, viele, viele mehr.

100 Jahre, die der modernen Literatur den Weg ebneten: Das 19. Jahrhundert hat wahnsinnig viel zu bieten, und der Graphic Canon bedient sich mit großer Lust und beiden Händen: Von Klassikern wie Poes Der Rabe, Dorian Gray und Moby Dick bis zu Entdeckungen wie Lewis Carrolls herrlich skurrilem Unsinnsgedicht Jabberwocky und Laurence Sternes schlüpfrig-komischem Tristram Shandy,
die beide auf aufsehenerregende Weise adaptiert wurden. Die Bandbreite, die der Graphic Canon – Von Tristram Shandy bis Dorian Gray bietet, ist sowohl in inhaltlicher wie auch in künstlerischer Hinsicht noch größer als jene des ersten Bandes, und so ist es kein Wunder, dass man auch dieses Mal besser viel Zeit haben sollte, wenn man das Buch aufschlägt. Dem grafisch-literarischen Strudel des Canons ist schwer zu entkommen – doch sich mitreißen zu lassen lohnt sich.

Kaum einem anderen Buch gelingt es, altbekannten Meilensteinen der Literatur so viele neue, spannende Aspekte abzugewinnen und gleichzeitig die Augen seiner Leser zu öffnen für zahlreiche unbekannte Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler und Werke.
Von Romantik bis Fin de Siècle – ein aufsehener regender, wilder Horizonterweiterer, mit über 40 Werken.



Pressestimmen

So bietet dieser dicke und unhandliche Klotz eine gelungene Abwechslung, sich mit Weltliteratur zu beschäftigen. (...) Einen Fehler darf man sich allerdings nicht erlauben: Wie für den Louvre lediglich zwei Stunden einzuplanen und alles dort Ausgestellte in diesem Zeitraum regelrecht abarbeiten zu wollen. Das gelingt nicht, wird der Arbeit nicht gerecht und hat wenig Nutzen. Denn gewisse Illustrationen benötigen den Moment und eine gewisse Spanne, um sich zu entwickeln – wie Kunstwerke eben. Muromez
Nicht nur ist es faszinierend, wie unterschiedlich Literatur und Grafik kommunizieren, das Spannungsfeld zwischen literarischem Original und grafischer Umsetzung führt außerdem manchmal zu unerwarteten Symbiosen. WDR 5
Eine gelungene Anthologie, die den Werdegang der Gattung Comic inspiziert. Weser-Kurier
Ein Album, das vor kreativen Ideen nur so strotzt und den Leser viele vertraute Bücher mit neuen Augen sehen lassen wird. (…) Es ist die Vielfältigkeit und die Unterschiedlichkeit der Darstellungen, die diese Ausgabe interessant machen. Hier tobt das pure Leben auf 380 Seiten. Ein echter Schmöker, mit dem man viele amüsante Stunden verbringen kann – wenn man bereit ist, sich auf neue Ideen und Sichtweisen einzulassen. comickunst.wordpress.com
Ein grandioses und furchtloses Experiment. Eine stilistisch vielfältige Mischung aus Tiefgründigem, Unterhaltsamem und Absurdem. Deutschlandfunk