Schluckspecht

Roman


Ein Prosagewitter aus Verzweiflung und Zärtlichkeit, Vernichtungswut und Komik

Schluckspecht ist ein Roman über die Liebe zum Alkohol, den Rausch, die Sucht, den Suff – von einem, der dies alles kennt, bis an die Grenze zur Selbstvernichtung.

Mit dem fröhlichen Egészségdre Palinka von Tante Luci fing es an, mit dem Schnüffeln am Rumtopf ging es weiter. Und dann folgten Eierlikör, die selbstgebraute ›Schwarze Johanna‹, fröhliche Trinkrunden mit Freunden, Mutproben, Überbietungswettbewerbe, die Unsicherheiten der Adoleszenz, Bier, Wein, ein wildes Leben für die Kunst, Frauen, Feiern, Probleme, Abstürze, Weinbrand, Goldbrand, Schnaps.
Der Weltschmerz des von den Eltern verstoßenen Helden und der Versuch, ihn zu vergessen, führen in eine unglaubliche Nachtfahrt bis in die Abgründe des Exzesses. Auf seinem Weg trifft er weitere Zechkumpane, Saufausse, Co-Trinker und andere Verdammte. Doch wie der Autor Peter Wawerzinek einst selbst, schafft es auch seine Romanfigur, sich auf fast mirakulöse Art und Weise am eigenen Schopf aus dem Sumpf des Alkohols zu ziehen.
Bei allem bodenlosen Schrecken gelingt Peter Wawerzinek ein Buch ohne Selbstmitleid. In Schluckspecht mischen sich explosive Lebensfreude, Verzweif lung, Komik, Schmerz, Poesie, tiefe Menschenliebe und ein aus dem Reservoir einer abenteuerlichen Biografie geschöpftes Weltwissen auf einzigartige Weise.



Pressestimmen

So warmherzig und empathisch, so kurios und komisch hat man in der deutschsprachigen Literatur schon sehr lange keine Figuren mehr geschildert bekommen. (…) Bei Wawerzinek sind das Erzählen und der Rausch eins. (…) Er schildert mit großer Sehnsucht und immer wieder schalkhaft aufblitzendem Humor den ganzen langen Weg, bis er all die gerissenen Filme zu einem Drehbuch zusammengefügt hat. Rolling Stone
Ein großer Gesang auf Glück und Elend des Rausches, ein großes Liebeslied an das Leben und das Schreiben. Süddeutsche Zeitung
Eine Tragikomödie, die den Sprachwitz randvoll einschenkt und verzweifelt lustige Szenen enthält. (…) Hier werden Sätze abgeschmeckt, hier wird der Wortsucht gefrönt. Wie das honigfarbene, schaumgekrönte, kühl beschlagene Glas Bier in zarten Tönen besungen wird: reine Liebeslyrik. FAZ
Am Ende des Buches sind Held und Autor nüchterner. Dafür sind die Leser besoffen – vor Glück. So rauschhaft heiter hat noch keiner den Mistkerl Alkohol besungen. ZDF aspekte