Über Galiani
Im Januar 2009 wurde Galiani Berlin gegründet und die »verlegerische Ehe« mit dem Verlag Kiepenheuer & Witsch geschlossen. Beflügelt von Grußadressen und Glückwünschen zahlreicher Autoren und Kollegen arbeiten seitdem Wolfgang Hörner und Esther Kormann an der Entwicklung des Verlagsprogramms, das sich vor allem der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, dem kulturhistorischen und erzählenden Sachbuch sowie Klassikern der Weltliteratur widmet.
Seit 7. September 2009 sind die ersten sieben Titel im Handel.
Wir über uns
»Es werde Galiani!«, wollte die Frankfurter Allgemeine Zeitung im Herbst 2008. Nun ist es soweit. Unser erstes Programm liegt im Buchhandel, und in seiner Mischung aus Literatur, Klassikern und erzählendem Sachbuch, Popularität und Eigensinn, aus Augenzwinkern, Komik und zeitloser Größe ist es ziemlich genau das geworden, was wir wollten. Ein Riesenbuch mit Texten aus 2500 Jahren für den nötigen Schuss Megalomanie, ein Nr.-1-Bestsellerautor (freilich bisher nur in der Schweiz), der Träger des Deutschen Krimipreises 2009, Jenny Erpenbeck (die für ihr letztes Buch bereits den vierten Literaturpreis erhielt), ein verkanntes Genie des achtzehnten Jahrhunderts, ein Sachbuch, das dem Alter seine Würde zurückgibt, und die Biographie der Bibel: Der Neugier sind keine Grenzen gesetzt, und langweilig wird es bei uns (hoffentlich) nie.
Doch warum zum Teufel »Galiani«? Die Antwort ist natürlich in der Literatur zu suchen. Der Namenspate, Ferdinando Galiani, ein genialer Zwerg vom Fuße des Vesuv, steht für vieles programmatisch – z. B. schon dadurch, dass ihn kaum einer kennt. Denn wenn auch viele der Autoren, die wir bisher begleiteten und die auch weiterhin bei uns publizieren werden, keine Unbekannten mehr sind (z. B. Karen Duve, Frank Schulz, Jan Costin Wagner, Jenny Erpenbeck oder als Übersetzer Galianis der Montaigne-Übersetzer Hans Stilett) – wir verstehen uns als Verlag, bei dem Entdeckungen zu machen sind. Egal, aus welchem Jahrhundert, egal, in welchem ›Genre‹.
Grund genug also, uns nach ihm zu benennen – und Grund genug für das Buch von und über Ferdinando Galiani: Nachrichten vom Vesuv. Briefe, Blitze, Lästereien.
»An allem interessiert und nie langweilig« ist Galianis Leitspruch, den nun auch wir uns zur Devise gemacht haben. So sitzen wir denn täglich an Sven Regeners ehemaligem Wohnzimmertisch, der nun unser Konferenztisch ist, tafeln und planen neue Bücher. Wenn unserem Verlag nur halb so viel Aufmerksamkeit gezollt würde wie Galianis Schriften damals in Paris – wir wären zufrieden.
Andere über uns
»Wer in diesen Zeiten einen neuen literarischen Verlag gründet, ist entweder (bücher-)verrückt oder mit einem verdammt guten Programm am Start. Die Kollegen von Galiani, dem neuen Berliner Verlag, sind offensichtlich beides und eröffnen die verlegerische Herbstsaison mit einem Paukenschlag: In wenigen Tagen erscheint die größte (und man kann wohl mit Recht behaupten, abschließende) Reportagensammlung der Weltliteratur: Der herrliche großformatige Folio-Band Nichts als die Welt versammelt auf über 600 Seiten Augenzeugenberichte aus über 2.500 Jahren Menschheitsgeschichte, gewürzt mit zahlreichen hochkarätigen Fotoreportage-Strecken. Diesen Band können Sie sich schon mal getrost ganz oben auf Ihren Weihnachtswunschzettel setzen.«
»Drei geräumige Zimmer in der Friedrichstraße, dritter Stock. Die Menschen, die in diesen Räumen arbeiten, strahlen Begeisterung aus. Es scheint, als hätten sie das Gefühl, mit ihrem Neuanfang und dem Ausbruch aus gewohnten Bahnen das absolut Richtige zu tun. … Es geht ihnen darum, die Geschichten von Menschen bekannt zu machen, mit denen sie jederzeit ein Bier trinken gehen würden. Menschen, die einen ähnlichen Blick auf die Welt haben wie sie selbst. Dass professionelle Kontakte häufig private werden, versteht sich somit von selbst.«
Artikel über den Verlag
Von Eichborn zu Galiani (taz, 11/2008)
Ein Verlag im Werden…
Bilder aus dem ersten Galiani–Jahr

Jedem Anfang wohnt ein Umzug inne

Das erste Programm – fast fertig

Hinter Büchern

Mit Büchern

7. September: Die ersten Galiani-Bücher sind im Buchladen!
Hier: Universitätsbuchhandlung Korn & Berg GmbH & Co.KG in Nürnberg

Die Bücherwand in der Buchhandlung Gralla, Berlin

Fan mit unserer Vorschau

Autoren essen

Tim Krohn liest aus Ferdinando Galiani

Sommerfest im LCB

Die Ruhe vor dem Sturm

Das Premierenprogramm vor galianiroter Wand

Galiani auf allen Seiten - Hörner mittendrin

Esther Kormann im Gespräch

Die Volontärin…

Toni Mahoni liest zur Premiere von "Gebratene Störche" im BKA, Foto © Jorg Hipp
Peter Wawerzinek liest in Klagenfurt aus "Rabenliebe". Rechts ist seine Jurorin Meike Feßmann zu sehen. Foto © Susanne Schleyer (für weitere Informationen auf das Bild clicken)
Der neue Bachmannpreisträger! Peter Wawerzinek vor der Tafel mit den Gewinnern. Foto © Susanne Schleyer (für weitere Informationen auf das Bild clicken)

