Bücher

Stefan Koldehoff und Tobias Timm

Falsche Bilder, Echtes Geld

Verlag Galiani Berlin
275 Seiten, 16-seitiger Bildteil
Gebunden mit Schutzumschlag
Euro 19,99 (D) | sFr 28,00 | Euro 20,60 (A)
ISBN 978-3-86971-057-0

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Stefan Koldehoff und Tobias Timm sind in Paris schon im Vorfeld für ihre Recherchen zum Fall Beltracchi in ihrem Buch Falsche Bilder – Echtes Geld mit dem Prix Annette Giacometti ausgezeichnet worden.

Stefan Koldehoff und Tobias Timm haben den Otto Brenner Preis 2012 für Kritischen Journalismus gewonnen!

Laudatio von Thomas Leif — Preisübergabe durch die OBS — Gespräch der Preisträger mit Moderatorin Sonia Seymour Mikich

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Neues vom Fälscher: Ein Doku-Krimi enthüllt jetzt die ganze Wahrheit

Kaum begonnen, ging der spektakulärste Kunstfälscherprozess Europas mit einem strafmildernden Deal auch schon zu Ende. Über 25 Jahre hatten der erfolglose Maler Wolfgang Beltracchi und seine Komplizen selbst gemalte Bilder als verschollene Kunstwerke großer Maler der Moderne (Max Ernst, Georges Braque, Fernand Léger u. a.) ausgegeben und für Millionensummen verkauft. Quer durch den Kontinent waren ihnen Kunsthändler, Museen, Sammler und Experten auf den Leim gegangen, teilweise mit erstaunlicher Arglosigkeit. Nicht wenige verdienten mit Gutachten und Vermittlungen viel Geld an den Bildern. Der Prozess zeigte bestenfalls die Spitze des Eisbergs aus Leichtgläubigkeit, Schludrigkeit und Geldgier in der Branche. 170 Zeugen wurden gar nicht erst gehört, tausende Seiten akribischer Ermittlungsarbeit blieben unbeachtet. In einem Buch, das sich wie ein Krimi liest, liefert das Autorenduo Koldehoff/Timm nun nach, was im Prozess unter den Tisch fiel: Es rekonstruiert den Coup der Fälscherbande, ein kriminelles Bravourstück von großem Unterhaltungswert und erheblicher Dreistigkeit. Und die Autoren bringen erstmals in vollem Umfang ans Licht, wie es in der in honorige Händler und zwielichtige Geschäftemacher gespaltenen Kunstbranche zugeht.
Eine Branche, die dringend einen Verhaltenskodex braucht, denn eine Vielzahl gefälschter Bilder kursiert dort noch immer.

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Pressestimmen

»Liest sich wie ein Krimi!« ttt

»Das Buch über die Enttarnung des „Fälscherfürsten“ Wolfgang Beltracchi gibt einen tiefen Einblick in die verschwiegene Kunstwelt.« dpa

»Dieses Buch ist mit heißer Nadel gestrickt, und es ist auf dem aktuellen Stand der Dinge. Es ist ein spannendes Buch geworden, eine Indiziengeschichte für Leute, die sich für die Machenschaften im Feld mittel- bis hochpreisiger Kunst interessieren – und vielleicht sogar überhaupt ein Sittenspiegel unserer Gesellschaft.« FAZ

»Das Buch bietet bewusst keine Meister-Fälscher-Geschichte. Es ist eine […] Ermittlungsstory, die sich gegen die dunklen Seiten des Kunsthandels richtet.« Süddeutsche Zeitung

»Für den Fall Beltracchi, den die beiden Autoren Stefan Koldehoff und Tobias Timm in ihrem hervorragend recherchierten Buch Falsche Bilder, Echtes Geld minutiös nachvollziehen, sammeln sie eine solche Menge belastender Indizien gegen einige Kunstmarktexperten, dass deren Unschuldsbeteuerungen geradezu peinlich wirken.« ART Magazin

»Der Deutschlandfunk-Redakteur und “Welt”-Autor Stefan Koldehoff und der “Zeit”-Redakteur Tobias Timm schildern eine Vielzahl von Details, die den größten Fälschungsskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte für den Leser erstmals wirklich plastisch machen.« Welt am Sonntag

»Wer ganz genau wissen will, was es mit dem größten Kunstfälscherskandal der Nachkriegszeit und dem Fälscher Wolfgang Beltracchi auf sich hat, muss Falsche Bilder. Echtes Geld lesen.« Der Freitag

»Das Buch fesselt wie eine spannende Gangstergeschichte.« Berliner Zeitung

»Der Plot liest sich tatsächlich wie ein Krimi, die Autoren führen Fäden zusammen und kritisieren das mangelnde Interesse an Aufklärung. […] Es ist ein wütendes Buch geworden, das dort ansetzt, wo andere nicht genau hinsehen wollten.« Tagesspiegel

»Dieses Buch liest sich wie ein Kunst-Thriller, der sehr genau aufdeckt, wieviel kriminelle Energie hinter dem Beltracchi-Fall steckt. Absoluter Wahnsinn.« 1Live

»Koldehoff und Timm gelingt ein pointiertes Porträt des Kunstschulabbrechers und Hobby-Restaurators mit dem außerordentlichen Geschäftssinn. […] Da übertrifft die Realität des Kunstmarkts noch die durchgeknalltesten Fantasmen.« Abendzeitung

»Dieses Buch holt einen Teil der versäumten Wahrheitsfindung nach. Und das noch rechtzeitig vor den Beltracchi-Memoiren, die sicher kommen werden.« Badische Zeitung

»Dieses Buch holt einen Teil der versäumten Wahrheitsfindung nach. Und Teils Kunstkrimi, teils Sachbuch, führt der Band von Zollfreilagern über Nummernkonten bis zu karibischen Steueroasen, legt Geschäftsgebaren offen, die weniger mit Leidenschaften als mit Investmentmodellen zu tun haben, und endet mit der Forderung nach einem Kodex für den Kunsthandel. Bitte aufmerksam lesen.« monopol

»Spannender Hintergrundbericht der Kulturjournalisten Koldehoff und Timm, die sich in der Materie auskennen.« TV Spielfilm

»Mit Falsche Bilder – Echtes Geld ist ihnen ein spannendes Buch gelungen.« Tageswoche

»Ein wirklich empfehlenswertes Buch, für alle, die einmal einen Blick hinter den internationalen Kunsthandel werfen wollen.« Luxury First