Fräulein Nettes kurzer Sommer - der neue Roman von Karen Duve - seit Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste

Duves neuer Roman beim Literarischen Quartett

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“Ein toller Roman, weil er gleichzeitig zart und sarkastisch ist, weil er mitfühlend und lakonisch ist. (…) Duve erzählt mit großer Lust und Leidenschaft.” Thea Dorn

“Ich war zunächst ein bisschen skeptisch, weil ich dachte: Historischer Roman – kann die das? Karen Duve kann das sehr, sehr gut.” Denis Scheck

“Eine verzweifelnde Geschichte, die aber Karen Duve lustig, humorvoll und leicht geschrieben hat, und diese Kombination fand ich super. Großartig.” Volker Weidermann

“Duve lässt einen nicht in der Vergangenheit, sondern holt einen mit der Sprache in die Gegenwart.” Christine Westermann


“600 fabelhafte Seiten (…) Eine Momentaufnahme von großer Tiefe, zugleich ein historischer Roman ohne jede Tümelei. Vieles, was auf den Straßen der Republik gerade zu Schaum vor dem Mund führt, lässt sich mit diesem Buch besser verstehen, viel deutscher Un- und Fehlsinn dort in seiner Entstehung hochkomisch verfolgen. Erschütternd, bei aller Leichtigkeit der Lektüre, die buchstäbliche wie psychische Einschnürung des weiblichen Lebens in einer Epoche, die als bürgerlicher Aufbruch gilt.” Elke Schmitter, Der Spiegel


“So gelingt Karen Duve das Kunststück, ein hinreißend kurzweiliges Bild vom nur scheinbar betulichen Biedermeier zu zeichnen. In seinem Zentrum ein hochbegabter Irrwisch, der mit Hass und Tücke in die Knie gezwungen wird, sich aber nicht brechen lässt: Annette von Droste-Hülshoff, plötzlich quicklebendig.” Frauke Meyer-Gosau, Süddeutsche

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“Unterhaltsam-distanziert und stilistisch souverän. (…) Es geht um weit mehr als um eine Anekdote im Leben einer jungen Frau, die trotz aller Ressentiments ihrer Zeit zu einer der bedeutendsten Dichterinnen wurde. Es geht um das Porträt einer ganzen Epoche, das Karen Duve so entzückend romantisch und zynisch-nüchtern aufschreibt. ‘Fräulein Nette’ ist ein großer Lesespaß.” Britta Schmeis, Spiegel Online

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“Mit dem Roman (…) stößt Karen Duve in wortselig-lakonischem Parlando in manchmal geradezu Thomas Mannsche Regionen bittersüßer Gesellschaftssatire vor. Ihre ausgiebigen Szenen aus der Lebenswelt des katholischen Landadels (…) haben einen Hauch von Buddenbrooks und Felix Krull.” Gunda Bartels, Tagesspiegel

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“Duve gelingen prägnante Milieustudien voller Witz und Süffisanz. (…) Parallelen zu heute werden ganz beiläufig evident – doch zum Glück hütet Karen Duve sich vor platten Aktualitätsbezügen.” Christel Wester, Deutschlandfunk

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“Der unterhaltsamste und erhellendste historische Roman seit langem – eine Vermessung der Welt um 1815 aus der Perspektive einer Frau.” Thomas Böhm, radioeins

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“Karen Duve erzählt überaus farbig, mit viel Zeitkolorit, gestützt auf das reichliche dokumentarische Material aus einer Zeit, als die Leute sich lange detaillierte Briefe schrieben. Die Brüder Grimm treten auf, Hoffmann von Fallersleben, der Dichter Kotzebue und sein Mörder Sand, der junge Heinrich Heine und viele andere mehr. (…) Ein überaus interessantes Buch mit scharfem Witz.” Katharina Döbler, Deutschlandfunk Kultur

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“Der Roman hat Kopf, Herz und Witz: Ein widerspenstiges, nerviges Freifräulein, das genug hat von Geduld und anmutiger Einfachheit, bahnt sich mit spitzer Zunge, Feder und Hammer einen Weg ins Freie. ‘Der Droste würde ich gerne Wasser reichen’, schrieb Sarah Kirsch einmal. Duve kann und tut es.” Martin Halter, Berliner Zeitung

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“Eine epische Reise in die Zeit der Brüder Grimm und Annette von Droste-Hülshoff – und gleichzeitig eine unmögliche Liebesgeschichte.” Carolin Courts, SWR 2 Lesenswert

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“Hinreißend erzählt, aus Spaß am Erzählen, ohne jede Angeberschlaufe, ohne jeden effektheischenden Trick.” Alexander Solloch, NDR Kultur

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“Karen Duve erzählt mit großer Liebe zum historischen Detail, gnadenlos entlarvend und bis zur letzten Seite packend.” Johannes Schröer, Domradio

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Fräulein Nette auf der NDR Kultur-Longlist für den besten Roman 2018

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Karen Duve im Interview mit dem NDR

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Sommer 1820: Die junge Adlige Annette von Droste-Hülshoff weilt bei ihren Großeltern, Onkel August und dessen Künstlerfreunden im Bökerhof. Doch die gesellige Idylle erweist sich als trügerisch ...

Fräulein Nette ist eine Nervensäge! Dreiundzwanzig Jahre alt, heftig, störrisch und vorlaut, ist sie das schwarze Schaf, das nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten passen will. Während ihre Tanten und Cousinen brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. Die Säume ihrer Kleider sind im Grunde immer verschmutzt! Das Schlimmste aber ist ihre scharfe Zunge. Wenn die Künstlerfreunde ihres Onkels August nach Bökerhof kommen, über Kunst und Politik sprechen, mischt sie sich ungefragt ein. Wilhelm Grimm bekommt bereits Panik, wenn er sie nur sieht.

Ein Enfant terrible ist sie, wohl aber nicht für alle. Heinrich Straube, genialischer Mittelpunkt der Göttinger Poetengilde, fühlt sich jedenfalls sehr hingezogen zu der Nichte seines besten Freundes. Seine Annäherungsversuche im Treibhaus der Familie bleiben durchaus nicht unerwidert. Allerdings ist er nicht der einzige. Was folgt ist eine Liebeskatastrophe mit familiärem Flächenbrand.

Karen Duves so lakonischer wie gnadenlos sezierender Roman über die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und die Welt der letzten Romantiker, die deutsche Märchen sammelten, während die gute alte Ordnung um sie herum zerfiel. Das Porträt einer jungen Frau in einer Welt, in der nichts so blieb, wie es war.


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Karen Duve liest


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Das Hörbuch erscheint zeitgleich bei ROOF Music / Tacheles!

Karen Duve liest
Fräulein Nettes kurzer Sommer
Ungekürzte Autorinnenlesung
ET: 7.9.2018
2 MP3-CDs / Laufzeit 15 Stunden, 15 Minuten
Klappdeckelschachtel
25 €
ISBN 978-3-86484-507-9

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Hörprobe

Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2005), Die entführte Prinzessin (2005), Taxi (2008) und Macht (2016) waren Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2011 erschien ihr Selbstversuch Anständig essen, 2014 die Streitschrift Warum die Sache schiefgeh. Die Verfilmung ihres Romans Taxi kam im Sommer 2015 ins Kino.

Foto: Kerstin Ahlrichs


Karen Duve bei Galiani Berlin


"Erzeugt einen ungeheuren Tiefensog, dem man sich nicht entziehen kann." (Tages-Anzeiger)


"Sehr provozierend, dabei aber auch sehr unterhaltsam." (BR2)


"Ein sehr modernes, unkitschiges Märchen." (Kulturspiegel)


"Das ist komisch und spannend und manchmal vollkommen verrückt." (DB mobil)


"Dank Duves trockenem Humor, der Prise Wahnsinn und dem radikalen Verzicht auf die Moralkeule ein Hochgenuss." (Brigitte)


Erscheint am 7.9. als Broschur & E-Book bei Kiepenheuer & Witsch.


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