Galiani auf der Frankfurter Buchmesse

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns am Stand: Halle 3.1, D121





Foto: Charlotte Goltermann

Sven Regener: Wiener Straße

Kreuzberg, 1980 – das war ein kreativer Urknall, eine surreale Welt aus Künstlern, Hausbesetzern, Freaks, Punks und Alles‐frisch‐Berlinern. Und mittendrin Erwin Kächeles Café Einfall, in dem sich kauzige Künstler und andere schräge Vögel über Kunst und Kuchen streiten. Karl Schmidt hinter der Bar, Erwins energiegeladene Nichte Chrissie und der Neu‐Kreuzberger Frank Lehmann mit seinem ersten Putzjob – und ein paar Häuser weiter bereitet das österreichische Künstlerkollektiv ArschArt eine Kunstaktion vor, die sich gewaschen hat. Eine Kettensäge, ein Schwangerschafts‐Simulations‐Bauch und der Besuch einer Mutter tun ihr Übriges, um alle in Verderben zu reißen – außer einen!

Veranstaltungen im Rahmen der Messe

Donnerstag, 12. Oktober: Open Books, Literatur im Römer (Beginn: 20 Uhr, Sven Regener: 21:45-22 Uhr)
Freitag, 13. Oktober: ARD Radionacht der Bücher im Sendesaal des HR (Beginn: 20 Uhr, Sven Regener: 21:45-22 Uhr)

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Illustration: Kat Menschik

Volker Kutscher und Kat Menschik: Moabit

Die junge Lotte Ritter, aus der später Charly wird, Kommissar Gereon Raths große Liebe, wächst im Berlin der 20er auf, hat gerade ihr Abitur geschafft und übt jeden Tag Maschineschreiben, um sich ihr Studium finanzieren zu können. Ihr Vater ist Oberaufseher im Moabiter Gefängnis, ein einfacher, ehrlicher Mann. Doch ein Attentat im Gefängnis ändert alles. Volker Kutscher liefert mit dieser Geschichte eine perfekte Einstiegsdroge für alle, die seine Gereon‐Rath‐Krimis noch vor sich haben, und für die Fans ein fehlendes Puzzlestück. Kat Menschik entwirft mit ihren Illustrationen kongenial das verruchte Berlin der 20er Jahre in seiner düster‐rauen Schönheit, dass man fast meint, den Geruch und die Geräusche auf den Straßen wahrzunehmen.
Der neue Band in der von Kat Menschik ausgewählten, illustrierten und gestalteten Buchreihe.

Lesungen im Rahmen der Messe

Donnerstag, 20 Uhr: Lesung bei Open Books im Kunstverein

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Foto: Gunter Glücklich

Alain Claude Sulzer: Die Jugend ist ein fremdes Land

„Kein Roman, keine Autobiographie, aber hinreißende Erinnerungen“ (Harald Schmidt) – Alain Claude Sulzer zeichnet Erinnerungsspuren, Bilder eines Familienlebens in der Schweiz, oft ironisch und mit Sinn für absurde Komik, aber auch sehr offen, ernsthaft und berührend. Erste Experimente mit der Schreibmaschine und dem Alkohol, eine dreitägige Flucht nach Paris, eine versehentlich geöffnete Garderobentür im Theater – und immer geht es auch um den Vorgang des Erinnerns an sich, den Versuch, die tatsächlichen Geschehnisse als Geschichten zu erzählen. Und indem man Sulzer auf seinen Erinnerungspfaden folgt, gerät man beim Lesen unweigerlich auch ins Gelände der eigenen Biografie. Anrührend, mal urkomisch, mal abgründig traurig – ein Erinnerungsmosaik der 60er‐ und 70er‐Jahre, bei dem Nostalgie und stilles Grauen nah beieinanderstehen.

Lesungen im Rahmen der Messe

Mittwoch, 17 Uhr: Lesung bei Open Books im Kappellchen am Römer

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