Bücher
Klaus Wallendorf
Immer Ärger mit dem Cello
Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen
172 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag,
schöne Aufmachung, zweifarbiger Druck,
illustriert von F. W. Bernstein
Euro 16,99 (D) / sFr 24,90 / Euro 17,50 (A)
ISBN 978-3-86971-055-6
Neues von den Berliner Philharmonikern
Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen
Wenn Klaus Wallendorf zum Waldhorn greift, schmilzt die Zuhörerschaft dahin – greift er zur Feder, liegt sie ihm schmunzelnd zu Füßen. Kein Wunder, dass er zum Würdigungsexperten der Philharmoniker wurde, denn wenn er
laudatiert, dann klingt es ungefähr so: »Als ich im Sommer 1970 die Untiefen der Notenmeere mit Taktstock und Hornmundstück durchschnorchelte, waren die 12 Cellisten als Ensemble noch ungegründet. Das Cello aber war in seiner Entwicklungsgeschichte auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Rostropowitschs Einspielung von Dvorˇáks Cellokonzert war zum Niederknien, und Evelyn schwärmte mir – in den kurzen Pausen des Schnürlregens – bei geöffneter Dachluke und himmelweit aufgedrehter Stereoanlage von der neuartigen Spieltechnik vor, deren äußerliches Merkmal die fast liegende Position des Instrumentes war. Sie erklärte mir die kleine Welt des großen Stachels, den Frosch, die Schnecke, die Zarge, die Bogenbehaarung, die Saitenbespannung, die historische Entwicklung des Cellos und die Abwicklung von Versicherungsschäden im Tourneebetrieb, während ich mich im Gegenzug durch die Erläuterung und Anwendung des eben erst erlernten Lippentrillers nützlich machte.« Schon in jungen Jahren entflammte Wallendorf in Liebe zu einer Cellistin, und wenn sich auch die Liebe – und die Frau – inzwischen verflüchtigt haben – eine tiefe Zuneigung zum Instrument an sich ist geblieben. So ist ihm das sich anbahnende 40-jährige Bestehen der »12 Cellisten« willkommener Anlass, dem Cello im Allgemeinen und den 12 Cellisten im Besonderen ein Buch zu widmen – und mit ihnen allen Cellospielern und -liebhabern dieses Erdenrunds.
40. Jubiläum der 12 Cellisten im Mai 2012
Pressestimmen
»Es ist eine besonders nette Hommage geworden, die Wallendorf da verfasst hat. Leicht kommt sein Buch daher, frech, witzig und recht ironisch.« Süddeutsche Zeitung
»Der kleine Band ‘Immer Ärger mit dem Cello’ versammelt einige typische Wallendorfiaden über den verführerischen Zauber von Cellistinnen, die Vielverwendbarkeit des Cellos auch als lebensrettendes Boot, wildwassertaugliches Kanu oder als allerdings nur bedingt brauchbares Windsurfgerät. […] Man merkt diesen listig-lustigen Texten doch auch an, dass sie ihre volle Wirkung erst entfalten, wenn sie ihr Autor selber vorträgt. Klaus Wallendorf gleicht auch hierin Komikern von Rang, dass man sich viele ihrer Possen, Witze und Sketche nur vorstellen kann, wenn sie eben in der je einmaligen Performance ihrer Erfinder erscheinen.« Süddeutsche Zeitung
»Dass der Hornist nicht nur mit Tönen, sondern auch mit Worten kann, ist Klassikfans schon länger bekannt.« Tagesspiegel
»Wallendorf verfügt über die seltene und so wertvolle Gabe der Selbstironie. Auch schätzt er komische Vergleiche, schräge Verse und Stilbrüche. Deshalb macht es großen Spaß, sein Buch zu lesen. Na eigentlich ist dieses fröhliche kleine Buch eine einzige Festrede.« Berliner Zeitung
»Es ist schon eine Art Hymne auf die 12 Cellisten … Zweifellos hat Wallendorf einen eigenen trockenen Humor und einen dicken Kopf.« Berliner Morgenpost
»Das Anekdotenmaterial, das der Probe-, Konzert- und Tourneealltag abwirft, verträgt sich mit unterhaltsamen historischen Exkursen. Eine Ode an den gebeutelten Viersaiter!« Literaturen
»Ein durchgeknalltes, kultiviertes Witzebuch, Bildung und Irrsinn reichen sich die Hand, stets Bleifuß gen Pointe. Irgendwann erinnert man sich an das Bild, das man aus Texten über die Orchesterreisen kennt: Im Flugzeug erstmal Kissenschlacht.« Märkische Allgemeine Zeitung
»Klaus Wallendorf ist ein Sternchen im flutenden Klangkosmos, ein Schräubchen in der geölten Orchestermaschine.« Münstersche Zeitung
»Wenn der leise Schelm da sitzt und referiert, fühlt man sich oft an das Figuren-Panoptikum des seligen Loriot erinnert.« Westfälische Nachrichten
»Das Anekdotenmaterial, das Probe-, Konzert- und Tourneealltag abwirft, verträgt sich mit unterhaltsamen historischen Exkursen.« Cicero
»Ein unterhaltsames Buch, schön geschrieben und mit witzigen Anekdoten.« crescendo
»Schon die Kapitelüberschriften „Durchs wilde Cellistan“, „Partitouren“, „Vergütungsmittel“, „Hinterviews“ lassen ahnen, mit welchem kenntnisreichen Witz Wallendorf uns mit dem streichenden Musikerleben vertraut macht, als ein Liebender, der bei aller Ernsthaftigkeit des Musizierens in einem Weltorchester immer wieder die Komik erkennt, die jedem gemeinsamen Musizieren innewohnt.« BILD
»Klaus Wallendorf ist einer der Meister, die ganz bescheiden und freundlich auftreten und dabei kräftig austeilen – in diesem Fall zum Wohle der Leser.« Film, Sound & Media
»Ein unterhaltsames wie intelligentes Buch voll von ziemlich gutem sprachlichen Witz, geeignet für Musiker und Nichtmusiker. Für Cellisten und Hornisten sowieso. Ungeeignet für Sprachverächter. Eine schöne Hommage, die sich jeder zu seinem Geburtstag nur wünschen kann.« klassik.com



