Bücher

Jakob Hein

Wurst und Wahn. Ein Geständnis

Roman

Verlag Galiani Berlin
128 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
Euro 14,99 (D) / sFr 21,90 / Euro 15,50 (A)

ISBN 978-3-86971-047-1

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Jakob Hein liest zehn Seiten

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Fleischesser am Rande des Nervenzusammenbruchs

Jakob Heins bitter-böse Farce auf Trend-Neurotiker, Pseudo-Vegetarier
und eine Welt voller Vorurteile

Irgendwo in einem In-Viertel einer größeren deutschen Stadt, irgendwann demnächst. Bei einer Weihnachtsfeier bestellt ein junger Mann arglos eine Gänsekeule – und erntet von seinen Kollegen fassungslose Blicke und entsetzte Kommentare. Denn alle sind inzwischen Vegetarier der reinen Lehre. Eine peinliche Situation, aus der nur eines hilft: die Verkündung des Vorsatzes, ab Neujahr ›natürlich‹ vollständig auf Fleisch zu verzichten.
Doch der Entzug ist schwerer als gedacht: Ein Leben ohne tote Tiere auf dem Teller ist äußerst hart. Der Mittagsteller, einst Höhepunkt des Arbeitstags, erinnert verdächtig an Liebe ohne Sex. Innerhalb kürzester Zeit schleppt sich der junge Mann energielos durch sein Leben. Schlimme Visionen plagen ihn: Bereits der Anblick von Hunden löst unbändige Gier nach hot dog bei ihm aus. Auch geht seine erotische Ausstrahlung gegen null, seitdem er wie alle Vegetarier graugesichtig, unterernährt und in schlabbrigen Leinenhosen durch die Welt läuft. Als dann noch seine Manneskraft komplett dahin ist, läuft ihm auch seine Frau davon. Als wäre er in einem Tunnel gefangen, gibt es für ihn nichts mehr als die Gier nach Fleisch. Bis endlich ein Lichtlein daherkommt – in Gestalt des Bloggers bruehwuerfel69. Dieser nämlich befreit den jungen Mann von seinem schlechten Gewissen beim Fleischverzehr, ja mehr noch: Er wirbt ihn an für den Geheimbund der Karnivoren, die sich die Rettung der Menschheit vor dem um sich greifenden Vegetariertum auf die Fahnen geschrieben haben. Als trojanisches Pferd soll unser Held nun die Vegetarier aufmischen und möglichst viele zum Rückfall in die alte Welt der Fleischesser bewegen.
Jakob Hein provoziert in seiner grandiosen Farce die Anhänger beider Fraktionen, in dem er sie mit ihren Vorurteilen konfrontiert.

Pressestimmen

»Nach all den anständigen, super korrekten Büchern über Ernährung, Veganertum und die böse Fleichindustrie endlich mal eine bitterböse, unkorrekte Satire. Jakob Hein – selbst Fleichverweigerer – ruft witzig und provokant dazu auf, selbst zu entscheiden, tolerant zu sein und: weniger hysterisch.« Radio Fritz

»Denn der Berliner Jakob Hein, im Hauptberuf Mediziner, ist ein Spötter bester Art: exzentrisch in der Pointe, aber nie plump.« […] »Ein Affe klagt über seine Dressur zum Menschen, wie hier ein Fleischesser über die zum Modevegetarier. Es kann diese Mode so schadlich nicht sein, wenn sie solch brillante Komik in Prosaform hervorbringt.« Ursula März, Die Zeit

»Jakob Hein provoziert in seiner grandiosen Farce die Anhänger beider Fraktionen, in dem er sie mit ihren Vorurteilen konfrontiert.« Märkische Allgemeine

Jakob Hein im Gespräch bei Deutschlandfunk zum Nachhören

Jakob Hein im ZDF Morgenmagazin
Moderator Cherno Jobatey zeigt sich im Gespräch mit dem Mode-Vegetarier begeistert vom neuen Buch.

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