Bücher

Helen FitzGerald

Tod sei Dank

Roman

Verlag Galiani Berlin
Aus dem Englischen von Steffen Jacobs
268 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
Euro 18,99 (D) / sFr 27,90 / Euro 19,60 (A)

ISBN 978-3-86971-050-1

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Humor, so schwarz wie ein OP-Saal bei Stromausfall

Ein verzweifelter Vater und zwei kranke Töchter. Eine Junkie-Mutter und ihr krimineller Liebhaber. Und keine Spenderniere weit und breit! Helen FitzGerald hat einen düster-komischen Familienroman geschrieben, der kein Auge trocken lässt.

Will Marion ist alleinerziehender Vater der 16-jährigen Zwillinge Georgie und Kay. Kay ist liebenswert und fröhlich, Georgie aggressiv und verschlossen. Eines haben beide gemeinsam: Sie brauchen eine Spenderniere, sonst werden sie sterben. Und Will kann nur eine Niere vergeben. Nach langem Grübeln beschließt er, lieber doch nicht die Niere eines armen Filipino im Internet zu kaufen oder einen klinisch perfekten Selbstmord zu begehen. Stattdessen setzt er einen Privatdetektiv darauf an, Cynthia zu finden. Sie ist die Mutter von Georgie und Kay und vor 13 Jahren mit Heath, ihrem Dealer und Lover, abgehauen. Ihre Niere könnte nun das Leben einer der Töchter retten, glaubt Will. Doch Cynthia hat andere Pläne, als sie nach Schottland zurückkehrt: Sie will Heroin, und sie will Heath aus dem Gefängnis freibekommen. Außerdem weigert sich der Arzt ohnehin, eine Junkie-Niere zu transplantieren.

Will ist ratlos. Während es Kay immer schlechter geht und Georgie trotz Dialyse und Todesangst auf der Suche nach der großen Liebe ist, schreibt ihr Vater eines Nachts im Rotweindunst eine verzweifelte Liste: Pro und Contra, Georgie versus Kay …

In Helen FitzGeralds bisher bestem Roman, wie immer mit tiefschwarzem Humor und doch voller Herzenswärme, treffen die Schicksale ihrer Protagonisten auf dramatische und oft makabre Art zusammen. Sie erzählt die Geschichte von zwei Mädchen und ihrem Vater, die verdammt übel dran sind und dennoch nicht aufgeben wollen.

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Pressestimmen

»Mit schöner Beiläufigkeit und dezent ironischer Distanz erzählt Helen FitzGerald von allerlei Härten des Lebens und so manchem scheußlichen Verbrechen. Dabei ist ihr Buch keineswegs ein klassischer Krimi. ‘Tod sei Dank’ erzählt in erster Linie eine Familiengeschichte, die aber ist ziemlich hard-boiled. (…) Es ist diese Nüchternheit, der keineswegs zynische, illusionslose, am Ende sogar hochmoralische Blick auf die Figuren, die den Roman spannend macht.« Süddeutsche Zeitung

»Einen bösen Organspende-Plot hat sich die Ex-Bewährungshelferin für ihr drittes schwarzhumoriges (Familien-)Drama erdacht. Spannend!« Elle

»Mit skurrilem Humor wird ein buchstäblich existentielles Thema – die Organspende – zum Stoff für einen Roman, der ebenso realistisch wie überdreht und teilweise fast trashig ist und der in keine gängige Kategorie passt. (…) Helen FitzGeralds humorvoller, selbstironischer Ton macht ihre Bücher jedenfalls zu echten Pageturnern.« NDR

»Ein bisschen Drama und ganz viel schwarzer Humor – typisch Helen FitzGerald eben.« Cosmopolitan

»Ein pointenreiches und schwarzhumoriges Porträt einer liebenswerten, aber auf den ersten Blick total verkorksten Familie. (…) FitzGerald verweigert dem Leser jegliche Klischees. (…) Ein tabuloser, aber pietätvoller Balanceakt.« Die Presse

»Rabenschwarz und doch voller Herzenswärme. Dramatisch, makaber und unheimlich gut!« Bolero

»Bitterbös und schwarzhumorig!« Annabelle

» Tod sei Dank ist spannend wie ein Krimi und passt gleich in mehrere Schubladen: Drama, Coming-Of-Age-Geschichte und Unterhaltungsschmöker … ein echter Pageturner, der noch dazu ein, ernstes, wichtiges Thema anpackt.« RBB Fritz