Bücher

Helen FitzGerald

Furchtbar lieb

Roman
Aus dem Englischen von Steffen Jacobs

Verlag Galiani Berlin
240 Seiten
Klappenbroschur
EURO 14,95 (D) / sFr 23,50 / EURO 15,40 (A)

ISBN 978-3-86971-010-5

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Ein Roman wie ein paar Handschellen – hart, sexy und fesselnd

Helen FitzGerald war Sozialarbeiterin im Strafvollzug. Dann begann sie zu schreiben: kompromisslos, komisch, böse, schnell.

So etwas gab es lange nicht zu lesen – ausgenommen vielleicht von Karen Duve oder A. L. Kennedy. »Manche Menschen finden auf einen Schlag zu sich selbst, wie bei einer Explosion. Ich selbst habe Stück für Stück zu mir selbst gefunden, mehr oder weniger durch eine Reihe von Zufällen. Das erste Stück habe ich in einem Zelt auf dem West Highland Way gefunden. Meine beste Freundin Sarah schlief. Ihr Mann lag neben ihr, und ich schluckte sein Sperma. Ich entdeckte das nächste Stück von mir am Grund einer Klippe, als ich Sarahs toten Körper dort entlangschleifte, während ihr Kopf gegen die Felsen schlug. Sarah, meine beste Freundin seit Kinderzeiten, die ich verraten und ermordet hatte. Und dann, in der Dunkelheit des Dachbodens meiner Eltern, fand ich den Rest von mir.« So rasant beginnt Helen FitzGeralds Debütroman, in dem Härte und Wärme, Unbarmherzigkeit und Liebe gefährlich nah beieinander liegen.
Es ist die Geschichte von Krissie und Sarah, unzertrennlich seit Kindertagen, deren Freundschaft abrupt am Fuße einer Klippe endet. Krissie, eher der chaotische Typ, trinkt, nimmt Pilze, vögelt herum, trifft falsche Entscheidungen und ist für ihren Sohn alles andere als eine perfekte Mutter. Sarah hingegen hat alles im Griff, sie hat ihren Traummann Kyle geheiratet. Zu ihrem perfekten Leben fehlt ihr nur noch eins: ein Kind. Doch ihre Verbissenheit macht ihre Ehe zu einem Fegefeuer aus Frust und Zeugungsunfähigkeit. Als die drei Freunde auf einer Zelttour durch die schottischen Highlands mal richtig abschalten wollen, geht alles schief. Krissie und Kyle stürzen sich Hals über Kopf in eine Affäre und Sarah von einem Felsen. Doch das ist erst der Anfang des Höllentrips, bei dem nichts so bleibt, wie es gewesen ist.

»Es ist ein böses Buch… ein fein getunter Zynismus, der an beste anglophone Erzähltradition erinnert.«
Süddeutsche Zeitung

»Helen FitzGerald hat den Spassroman des Frühjahrs geschrieben. Zumindest für alle Leser mit Sinn für schwarzen Humor.«
SonntagsZeitung

»Ein Buch, das man nicht mehr zur Seite legen kann.«
Cosmopolitan

»Helen FitzGeralds Romandebüt beginnt als Märchenbuch, lässt schon bald den Atem stocken und wird zu einem Albtraum, in dem Gut und Böse aufs Fieseste durcheinandergeraten.«
stern

»Ziemlich packend, ziemlich authentisch, ziemlich erfolgversprechend.«
FOCUS

»…hätte sich Patricia Highsmith nicht besser ausdenken können. Atmen nicht vergessen!«
Myself

»Neid, Hass, Liebe – das große Welttheater der Gefühle, versammelt in diesem furchtbar witzigen Buch.«
Neon

»Furchtbar lieb ist ein rabenschwarzer Ritt hinein in psychedelisch mäandernde Abgründe. Man bleibt atemlos dran.«
Anabelle

»FitzGerald verknüpft raffiniert das Trashige mit dem Tragischen, den grimmigen Humor mit feinen psychologischen Beobachtungen … keineswegs nur etwas für Frauen.«
SonntagsZeitung

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Bonusmaterial

Furchtbar lieb gibt es auch als Hörbuch.
Gelesen von Britta Steffenhagen

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