Bücher

Frank Böckelmann

Risiko, also bin ich.

Von Lust und Last des selbstbestimmten Lebens

Verlag Galiani Berlin
320 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
EURO 19,95 (D) / sFr 28,90 / EURO 20,60

ISBN 978-3-86971-034-1

Das Leben kann man nicht versichern

120 Spaziergänge in einen Wald, den man vor lauter Bäumen nicht sieht

Vom Abschluss einer Versicherung bis zum Besuch einer Vorsorgeuntersuchung, vom Ehevertrag ohne Gütertrennung bis zur Altersvorsorge nach Riester, von der Buchung des Feriendomizils per Internet bis zur Wahl der Geldanlage – der moderne Mensch muss am laufenden Band Entscheidungen treffen, die eigentlich seinen Horizont übersteigen.

War es früher gesellschaftlicher Konsens, zu heiraten, Kinder zu bekommen und Häuser zu bauen, ist heute nichts mehr allgemeinverbindlich. Und ständig ist man gezwungen, bei mangelndem Kenntnisstand über Risiken und Nebenwirkungen, weitreichende Entscheidungen zu treffen. Freilich steht ein Heer von Beratern bereit – doch helfen sie wirklich?
Die Betreuung durch einen Scheidungsanwalt löst häufig den totalen Streit erst richtig aus; die Berater neigen dazu, ihre Klientel in Abhängigkeit zu halten und eher auf Nummer sicher zu gehen. Die Kultur des lustbetonten Risikos hat bei ihnen keine Chance.

In einem bisher nie dagewesenen Unterfangen hat sich Frank Böckelmann, Autor, Kulturwissenschaftler und Risikoanalyst, in das Meer entscheidungsträchtiger Alltagssituationen gestürzt und ist ihren wirklichen Knackpunkten auf den Grund gegangen. Mit großer Sprachlust kitzelt er so manches Problem, bis es niest. Viele Schwierigkeiten lösen sich dabei in Luft auf, aber oft gilt es auch, das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und lustvoll Neues zu wagen. Das inspirierte Risiko birgt mehr Lebensqualität, als mancher bisher annahm.

Pressestimmen

»Frank Böckelmann versteht sich als eine Art Meta-Ratgeber. Als Ratgeber, der von Ratgebern abrät.« Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Kritisch, existentiell und subversiv auf eine besondere, ganz unspektakuläre Weise« Lorenz Jäger, FAZ

»Sein diagnostischer Blick ist scharf, sein philosophischer Skeptizismus aufreizend milde, seine Kritik ironisch und subtil, seine Geisteshaltung: Gelassenheit.» Arno Orzessek, Deutschlandradio Kultur

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