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Bonusmaterial
Wir gratulieren Peter Wawerzinek zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2010 und dem Publikumspreis!
»Sie haben mit ihrem literarischen Text nicht nur die kritische Fachwelt überzeugt,
sondern auch das große Publikum erreicht und begeistern können.«
Wolfgang Edelmüller, stellvertretender Vorsitzender der Hypo Group Alpe Adria, beim Überreichen des Publikumpreises
Die Jurymitglieder über Rabenliebe
»Dieser Text ist wirklich ein Geschenk an den Leser.«
Meike Feßmann
»Der Text an sich ist wie eine Partitur angelegt.«
Hildegard E. Keller
»Kein Text ist mir so nahe gegangen.«
»Ein sehr geschlossener Text mit Brüchen und Nicht-Brüchen. Es geht wunderbar auf.«
Alain Claude Sulzer
»Dem Text gelingt es, sich von den Erscheinungen der äußeren und der inneren Natur allmählich zu befreien und Biographie ist auch Sprachwerdung und ich glaube es geht um genau das in diesem Text.«
»Eine ganz dichte Beschreibung. (…) Existentiell. Sehr gelungen.«
Paul Jandl
»Die Rabenliebe. Das heißt die fatale Liebe eines Kindes zu einer Rabenmutter, davon handelt dieser Text. (…) Es ist ein Ausgeschlossener der hinein will, der in die Gesellschaft will, der teilhaben will. (…) Und das ist das Besondere an dem Text: Peter Wawerzinek zeigt uns ein hilfloses Kind in seiner ganzen Hilflosigkeit, aber er stellt dieses Kind in keinem Moment bloß.«
»Er ist sprachlich unheimlich reich, vielschichtig, (…) weil er verschiedene Textsorten integriert in seinen Text.«
Meike Feßmann
»Das ist wirklich einer der Glücksmomente im Leben eines Jurors, wenn man der Pate eines Textes sein darf, der einen restlos überzeugt. (…) Peter Wawerzineks Prosa – das ist große Literatur. Nicht makellos, nicht perfekt, sondern dem eigenen Lebensstoff in einem schmerzlichen Prozess abgerungen. Seine Sprache ist unsentimental, aber nicht ohne Pathos. Sie trägt die Spuren einer Lebensverletzung. (…) Das spindeldürre und mickrige Kerlchen, mag nackt sein, wenn es bei der Ankunft im Heim begutachtet wird, aber es ist nicht ungeschützt. Es ist in Sprache eingewoben wie in einen schützenden Kokon. Dass Literatur eine lebensrettende Maßnahme sein kann, das spürt man bei dieser Prosa in jeder Zeile. Sie ist poetisch und profan, dramatisierend und besänftigend, klagend und hymnisch. Sie lässt den Leser teilhaben am Abenteuer der Imagination. Lesen sie den Roman, wenn er im August bei Galiani erscheint. Ich kann ihnen dieses großartige Buch nur wärmstens empfehlen.«
Aus der Laudatio von Meike Feßmann
Und auf die Longlist des Deutschen Buchpreises hat es Rabenliebe auch geschafft!
20 Titel stehen auf der Longlist für den renommierten Buchpreis. Neben Rabenliebe sind auch gleich drei Autoren unseres Stammverlags Kiepenheuer & Witsch auf der Liste (Thomas Hettche, Alina Bronsky und Jan Faktor). Am 8. September wird die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung die Shortlist bekanntgeben – es wird spannend.


