Autoren

Frank Schulz

Frank Schulz, Jahrgang 1957, lebt als freier Schriftsteller in Hamburg. Für die Romane seiner ›Hagener Trilogie‹ (Kolks blonde Bräute, 1991, Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien, 2001, Das Ouzo-Orakel, 2006) wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (1999) sowie mit dem Hamburger Hubert-Fichte-Preis (2004) und dem Hamburger Irmgard-Heilmann-Preis (2006).

Termine

Frank Schulz erhält den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2015

Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, vergeben von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel, geht im Jahr 2015 an Frank Schulz. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde bereits u. a. an Loriot, Ernst Jandl, Irmtraud Morgner, Robert Gernhardt, Peter Rühmkorf und zuletzt Dieter Hildebrandt verliehen.

Aus der Begründung des Stiftungsrates: »Der Preis ehrt einen der großen humoristischen Erzähler unserer Zeit. Seine monumentalen Romane schildern detailversessen und mit höchster Präzision den ganz normalen Irrsinn des heutigen Lebens. Liebevoll zeichnet er die Innenwelt und Kommunikation seiner schrägen Figuren, eingebettet in hinreißende Situations-, Milieu- und Landschaftsbeschreibungen. Ob Scherz, Satire, Ironie, Groteske oder Nonsens – Schulz spielt meisterhaft auf der Klaviatur des Komischen, um menschliche Abgründe von Lust, Sucht und Versagen auszubreiten, Überlebens- und Palaverstrategien vorzuführen oder den allgegenwärtigen medialen Trash zu entsorgen. Virtuos und hochkomisch komponiert er eine Symphonie der Stimmen, der Dia- und Soziolekte, Redemarotten und Lieblingswörter.«

Die Preisverleihung findet am 31. Januar 2015 im Kasseler Rathaus statt. Die Laudatio hält Sven Regener.

Hier geht es zur offiziellen Seite des Preises.

Veröffentlichungen bei Galiani

Weitere Veröffentlichungen

  • Kolks blonde Bräute (I. Teil der „Hagener Trilogie“) (1991)
  • Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien (II. Teil der „Hagener Trilogie“) (2001)
  • Das Ouzo-Orakel (III. Teil der „Hagener Trilogie“) (2006)
  • Naturlyrik, Anfängerkurs. Gelegenheitsverse (2008)

Auszeichnungen

  • Hamburger Literaturförderpreis (1989)
  • Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (1999)
  • Hubert-Fichte-Preis, Hamburg (2004)
  • Irmgard-Heilmann-Preis, Hamburg (2006)
  • Literaturpreis „Das neue Buch“, Bremen (2006)
  • Kranichsteiner Literaturpreis (2012)
  • Longlist Deutscher Buchpreis (2012)

»So hätte Arno Schmidt geschrieben, wenn er nicht bescheuert gewesen wäre.«
Gerhard Henschel

»… ein Autor, der Laurence Sterne und Arno Schmidt beerbt und auf originäre Weise fortschreibt.«
Frank Schäfer

»Frank Schulz, dieser einsam herausragende Erzähler …«
Edo Reents, FAZ

Homepage des Autors

www.frank-schulz.eu

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